02.06.2020 13:01 |

Messer gezückt

Tobender attackiert Ex-Freundin und Polizisten

Ein 21-Jähriger hat am Pfingstmontag in Wien-Simmering in einer U-Bahn-Station seiner Ex-Freundin aufgelauert, die Gleichaltrige geschlagen und mit einem Messer bedroht. Zeugen verständigten die Polizei. Auch die Beamten wurden von dem Mann mit dem Messer bedroht, ein Beamter bei der anschließenden Festnahme leicht verletzt. Der vorbestrafte Österreicher wurde mehrfach angezeigt.

Wie die Frau gegenüber der Polizei angab, hatte sie am Pfingstmontag die Beziehung beendet. Gegen 19.30 Uhr lauerte ihr der Ex-Freund in der U-Bahn-Station Enkplatz auf. Es folgte eine verbale Auseinandersetzung, zweimal schlug der Österreicher seinem Opfer ins Gesicht und verletzte es dadurch leicht. Bereits im Vorfeld soll der Mann gedroht haben, ein Messer gegen sie und gegebenenfalls auch die Polizei einsetzen zu wollen.

Rangelei bei Festnahme
„Als die Polizisten ankamen, zückte der 21-Jährige aus seinem Hosenbund das Messer und bedrohte und beschimpfte die Beamten“, berichtete Polizeisprecher Paul Eidenberger. Zunächst konnten ihn die Polizisten überzeugen, das Messer wegzuwerfen. Doch bei der weiteren Amtshandlung attackierte der aggressive Mann die Uniformierten. Es folgte eine Rangelei, bei der ein Polizist stürzte und sich leicht verletzte.

Zahlreiche Anzeigen
Als der 21-Jährige schließlich fixiert wurde, bedrohte er die Beamten mehrmals mit dem „Abstechen“. Auch später im Arrest stellte der Tatverdächtige laut Polizei sein aggressives und ordinäres Verhalten nicht ein, er wurde schließlich in eine Sicherungszelle gebracht. Der 21-Jährige, gegen den bereits ein Waffenverbot besteht, wurde wegen etlicher Delikte angezeigt. Darüber hinaus wurde gegen ihn ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen.

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