02.06.2020 15:00 |

Schutz im Freien

Tiroler Experten mit Tipps für Sportbrillen

Egal ob Laufen, Radfahren, Tennis oder Wandern – die Tiroler zieht es bekanntlich hinaus in die Natur. Noch dazu bei Kaiserwetter, wie zum Beispiel am Pfingstmontag. Wichtig bei Outdoor-Aktivitäten ist, die richtige Sportbrille zu tragen. Die Landesinnung der Augenoptiker erklärt, worauf beim Kauf zu achten ist.

„Bei Sportarten im Freien sollten die Augen besonders vor Sonne und Wind geschützt sein“, erklärt Joseph Gaertner, Tiroler Landesinnungsmeister der Augenoptiker, „zudem sollten Brillenträger darauf achten, Sportbrillen mit der richtigen Sehkorrektur zu tragen. Dadurch lassen sich Freizeitunfälle vermeiden.“

Auch folgende Kriterien sind beim Kauf einer Sportbrille ausschlaggebend:

  • Leichte und bruchsichere Gläser: Gläser aus bruchsicherem Polycarbonat sind empfehlenswert. Der Kunststoff hat den weiteren Vorteil, dass er leicht ist. Falls doch die Gläser zu Schaden kommen, ist eine austauschbare Fassung praktisch, dann können einfach neue Gläser eingesetzt werden.
  • Tragekomfort durch Polsterung: Viele Menschen unterschätzen, wie schnell eine ungeeignete Brille bei sportlicher Betätigung auf der Nase und bei den Ohren drücken kann. Eine Sportbrille sollte daher vom Fachmann optimal angepasst sein und eine möglichst weiche Nasenauflage besitzen.
  • Die Form der Bügel: Die Brille muss an die Kopfform anatomisch angepasst sein und sich nicht zu locker anfühlen. Für zusätzliche Stabilität und Sicherheit kann man am Bügelende ein Brillenband befestigen.
  • Durchgebogene Gläser und breite Bügel sinnvoll
    Gekrümmte Gläser gegen seitliches Licht und Wind: Um die Augen in der Sonne vor seitlich einfallendem Licht zu schützen, sind durchgebogene Gläser sinnvoll, die weit nach hinten gezogen sind. Auch breite Bügel sind vorteilhaft. Besonders wichtig ist die Bezeichnung „UV400“ oder „100 Prozent UV-Schutz“.
  • Farbe und Filterkategorie hängen von der Sportumgebung ab: Gelb und Orange verstärken die Kontrastwirkung bei schlechtem Licht und sorgen für besseres Sehen. Polarisierte Gläser reduzieren die subjektive Blendwirkung. Die Filterkategorie der Gläser gibt Auskunft über den Blendschutz – Kategorie 3 ist bei sonnigen Sportarten ausreichend.
  • Selbsttönende Gläser werden beliebter: Das Angebot an selbsttönenden Gläsern wächst. Beliebt sind sie vor allem bei Sportarten, bei denen die Lichtintensität langsam wechselt und man länger unterwegs ist – etwa beim Bergwandern.

„Testen Sie die Brillen bei natürlichem Licht. Gehen Sie dazu vor das Geschäft. Springen Sie dabei ruhig auf und ab. Die Brille darf dabei nicht verrutschen oder sich unbequem anfühlen“, rät Gaertner.

Jasmin Steiner
Jasmin Steiner
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