30.05.2020 08:00 |

Schwimmbäder starteten

Kälte trübte den ersten Badespaß 2020 nicht

Trotz frischer Temperaturen warteten am Freitag zum verspäteten Start der Badesaison die Stammgäste der Tiroler Schwimmbäder bereits am Morgen hart auf den Einlass.

Die Hartgesottenen trotzten an Tag eins der Öffnung der Freibäder den sehr frischen Außentemperaturen. „Die ersten Gäste standen bereits vor 9 Uhr am Drehkreuz“, erklärt Markus Huber, Geschäftsführer des Telfer Bads. Und sie schwammen dann auch gleich ihre Längen im 28 Grad angenehm warmen Freibecken.

Freilich, Massenansturm gab es nirgendwo. Auch im Innsbrucker Tivoli zogen lediglich die Sportlichen ihre Bahnen. Im Völser Badl tauchten immerhin auch ein paar Kinder ins Becken. Im Tivoli können sich heuer maximal 3000 Besucher gleichzeitig aufhalten, damit die allgemein gültige Vorgabe von „zehn Quadratmeter Liegefläche pro Person“ tatsächlich eingehalten werden kann.

Das Einhalten der Abstandsregeln war jedenfalls am Freitag nirgendwo ein Problem. Auch nicht in Telfs, wo maximal 700 Besucher auf den Freiflächen und 75 statt der üblichen 125 gleichzeitig im 25-Meter-Becken sein dürfen. Dazu kommen höchstens acht Erwachsene mit jeweils einem Baby zur selben Zeit im Kinderbecken.

Zählsystem mit Kamera
Die Kontrollen obliegen den jeweiligen Bademeistern, die die Besucher freundlich auf die Einhaltung der Regeln aufmerksam machen wollen. In Telfs steht derzeit probeweise ein System auf dem Prüfstand, das unter Einbindung der Überwachungskameras die Personen in den Becken automatisch zählt. „Wenn es sich bewährt, kann über eine Ampel angezeigt werden, ob Leute ins Wasser dürfen oder eben nicht“, informiert GF Huber.

Intensive Vorbereitung
Horst Kaindl und seine Mitarbeiter vom Waldschwimmbad Niederndorf nutzten die vergangenen Wochen und bereiteten die rund zwei Hektar große Anlage für das Aufsperren vor. Dank deren Größe dürfen täglich 1320 Badegäste diese nutzen. Am Hechtsee bei Kufstein ließen am Freitag die Besucher auf sich warten. Für die Saison zeigt sich „Seepächter“ Arif Ugurlu allerdings zuversichtlich.

„Vorbereitungen in Ruhe abschließen
Die Landecker müssen sich noch eine Woche gedulden. Was angesichts der nicht gerade einladenden Temperaturen für Bademeister Norbert Raich kein Problem ist: „Wir öffnen am 5. Juni, ich kann in Ruhe die Vorbereitungen abschließen.“

Aufgrund der Abstandsregeln sind die Gäste im Landecker Freibad natürlich ebenfalls limitiert. „Es dürfen zur selben Zeit nur 420 Personen in der Anlage sein“, schilderte VBM Peter Vöhl am Freitag bei einem Pressegespräch.

Peter Freiberger, Hubert Berger, Hubert Daum, Kronen Zeitung

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