Florianis gefordert

Voller Einsatz für unser Kunstjuwel

Niederösterreich
30.05.2020 15:00

Die Feuerwehr Dürnstein schützt mit allen Mitteln das größte Kulturerbe der Wachau

Tagtäglich kämpfen die heimischen Florianis zwischen Enns und Leitha gegen die Gefahr von Bränden, Unfälle auf Straßen und vielen andere Einsatz-Szenarien. Doch kaum woanders, als im beschaulichen Dürnstein in der Wachau ist die Gefahr für das niederösterreichische Kulturerbe größer. Kommandant Markus Bauer und seine 66-Mann-starke Truppe sind de facto die erste Einheit, wenn es für das Kunstjuwel brenzlig wird.

Erst vergangene Woche brannte es, wie berichtet, im bekannten Schlosshotel, und die Gefahr zur Ausbreitung der Flammen war allgegenwärtig. „Genau für diese Einsätze üben wir monatlich. Mein Team hat hervorragende Arbeit geleistet“, betont Bauer. Trotz der vergleichsweise geringen Mannschaftsstärke bleibt man dank ausgeklügelter Einsatzpläne bestens gerüstet.

Perfekter Brandschutz ist das oberste Gebot
„Natürlich sind die Vorschriften in Dürnstein ein klein wenig strenger, aber dank der Bürger und Unternehmer werden die Auflagen meist gut umgesetzt. Wir sind eine kleine Wehr und deshalb ist ein gutes Miteinander noch viel wichtiger“, betont Bauer. Dürnstein muss ja erhalten bleiben.

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