Dramatischer Unfall

Landwirt bei Sturz in Silo in Lichtenau getötet

Ein Atemzug von dem Gärgas hat ausgereicht – und Matthias H. aus Lichtenau im Waldviertel ist vornüber in die Todesfalle gestürzt. Auf dem Hof seiner Eltern öffnete der Student am Montag einen Silo mit Grünfutter, atmete die giftigen Dämpfe ein. Als sein Vater den 24-Jährigen suchen ging, fand er nur noch die Leiche im Behälter.

Es ging alles so furchtbar schnell, niemand konnte dem 24-Jährigen noch helfen. Auf dem Hof seiner Eltern groß geworden, wusste der Student über die Gefahren dieser weißen „Silobälle“ Bescheid, die selbst Städter vom Sehen kennen. Trotzdem öffnete er Montagabend einen der Behälter, Dämpfe traten aus – da reichte einmal einatmen. Bewusstlos kippte Matthias H. nach vorne und direkt hinein in die Todesfalle.

Sein Vater machte sich schließlich auf die Suche und erlitt den Schock seines Lebens: Da hing sein Sohn im Silo, bereits tot. Sofort rückten Feuerwehr und Notarzt aus, doch zu spät. Die Eltern werden vom Kriseninterventionsteam betreut.

von M. Pommer, C. Gantner und F. Crepaz, Kronen Zeitung

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