Strenge Hygieneregeln:

Landtag zwischen Krieg und Corona

Niederösterreich
08.05.2020 17:00
75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war im Landtag in St. Pölten eigentlich ein Blick zurück geplant: Das Jubiläumsjahr des Jubels wird zur Zeit aber von der schlimmsten Krise der zweiten Republik überschattet. Präsident Karl Wilfing schwor daher die Mandatare zu Beginn auf Corona-Zusammenhalt ein.

Die Freiheitlichen kritisierten „Allmachtsgelüste“ der Volkspartei, die Neos forderten mehr Transparenz sowie weniger Förderungen für Parteien und die Grünen wollen die 3. Piste am Flughafen Schwechat lieber heute als morgen abdrehen. Auf den ersten Blick war also alles so wie immer. Dennoch kam keine Wortmeldung ohne Causa Prima Corona aus. „Gerade in Zeiten der Krise sind Gemeinden eine wichtige Drehscheibe“, will die SP finanzielle Ausfälle für Kommunen ausgleichen.

Die Volkspartei stilisierte Niederösterreich in mehreren Reden als soziales Vorzeigeland vor, während und nach der Corona: „Österreich und Niederösterreich sind besser als die meisten anderen Staaten und Regionen in Europa durch diese Krise gekommen“, so Parteimanager Bernhard Ebner. Wie berichtet, konnten bei der gestrigen Sitzung wieder alle 56 Abgeordneten teilnehmen, dazu wurden mehr Tische aufgestellt. Auch Besucher wurden wieder zugelassen.

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