Alarm für Feuerwehr

Lastwagen ging auf der A21 in Flammen auf

Ein Großaufgebot an Helfern stand am Mittwochabend bei einem Lkw-Brand auf der Wiener Außenring Autobahn in Gießhübl (Niederösterreich) im Einsatz. Mit seinem Lkw-Gespann war ein Berufslenker auf der A21 in Richtung Westautobahn unterwegs, als das Schwerfahrzeug bei Gießhübl Feuer fing. Geistesgegenwärtig lenkte der Chauffeur das tonnenschwere Gefährt ganz nach rechts, verließ die Fahrerkabine und verständigte die Einsatzkräfte.

Kurz vor 18 Uhr heulten dann in Gießhübl und Brunn am Gebirge die Feuerwehrsirenen. „Weil das Feuer vom Lkw schon auf die Lärmschutzwand übergegriffen hatte, waren zahlreiche Anrufe bei uns eingegangen“, schildert Christian Mayerhofer, Kommandant der Wehr in Gießhübl, im Gespräch mit der „Krone“.

Nur Minuten später rückten die Helfer mit drei Fahrzeugen und 16 Mann aus. „Parallel dazu fuhren auch die Florianis aus Brunn am Gebirge mit vier Fahrzeugen und 18 Kameraden zur Einsatzstelle, ebenso wurden Asfinag, Rotes Kreuz und mehrere Polizeistreifen alarmiert“, weiß Mayerhofer zu berichten. 

Die Rauchsäule war selbst in Wiener Neudorf und Biedermannsdorf noch deutlich zu sehen. Mayerhofer: „Wir begannen unter Atemschutz aus mehreren Rohren mit dem Löschangriff.“

Während die Einsatzkräfte beherzt gegen die Flammen kämpften, wurde die A21 in Richtung Westautobahn für den gesamten Verkehr gesperrt. Binnen kürzester Zeit baute sich ein massiver Stau auf. Erfreulich: Die Rettungsgasse funktionierte diesmal.

Nach rund eineinhalb Stunden waren auch die letzten Glutnester gelöscht und die Einsatzkräfte konnten wieder einrücken. Experten sollen nun die Brandursache klären.

Kronen Zeitung

 Niederösterreich-Krone
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