Kochen wir los

Die Steirer haben ihr eigenes Super-Gemüse!

Steiermark
19.04.2020 20:14

Goji-Beeren, Chia-Samen, Chlorella-Algen und Co. - wir Steirer können diesem „Superfood“ ganz locker Kren, Aronia und Käferbohnen entgegenhalten. Und die wachsen vor unserer Haustüre! Zwei Superköche haben sich dazu jetzt etwas Besonderes einfallen lassen. Sie kochen vor, wir kochen mit - und können gewinnen.

„Wir kochen daheim - machen Sie mit!“, lautet das Motto, dem sich Patrick Spenger (Kochschule Pur) und Franz Kulmer vom bekannten Fischrestaurant in Haslau verschrieben haben. Sie kreierten zum einen schmackhafte Rezepte rund um die Käferbohne und Kren, die via www.facebook.com/steirergemuese abrufbar sind.

Franz Kulmer vom bekannten Fischrestaurant in Haslau (Bild: Begsteiger und Raminger)
Franz Kulmer vom bekannten Fischrestaurant in Haslau

Und sie haben sich mit der Landwirtschaftskammer noch diese Initiative einfallen lassen: Kochen Sie selbst ein Gericht, das sich um die gute Bohne und den scharfen Kren dreht, schicken Sie dazu Ihre persönliche Genuss-Botschaft per Video (maximal zwei Minuten, mit Rezept oder alterativ ein Rezept mit drei Fotos, die zur Veröffentlichung freigegeben sind). Die Beiträge werden von einer Feinschmecker-Jury begutachtet, der beste prämiert. An: garten@lk-stmk.at.

(Bild: Juergen Radspieler)

Die steirische Käferbohne hat überhaupt schon eine echte Erfolgsgeschichte hinter sich. Eigentlich war sie, in den 70er-Jahren, rein zur Selbstversorgung der Bauern in den eigenen Gärten angebaut worden. Mittlerweile wächst sie auf bis zu 650 steirischen Hektar und darf sich mit dem EU-Herkunftsschutz schmücken. Und: Während der Krisenzeit steigt der Absatz massiv.

„Wir kochen daheim -machen Sie mit!“ Bei dieser Initiative sind Ihre kreativen Ideen gefragt! (Bild: Jorj Konstantinov)
„Wir kochen daheim -machen Sie mit!“ Bei dieser Initiative sind Ihre kreativen Ideen gefragt!

Der Kren ist eigentlich wie pures Gold - was man erst bemerkt und richtig zu schätzen weiß, wenn man die schweißtreibende Arbeit des „Krenpeckens“ einmal selbst hinter sich gebracht hat. 70 Betriebe versorgen uns auf 300 Hektar mit der beliebten Wurzel, die als „Penicillin des Gartens“ gilt.

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