11.04.2020 12:00 |

Milliardenschäden

Stornowelle erfasst adriatische Tourismusgebiete

Der Italien-Urlaub ist vorerst abgesagt. Von 50 Prozent weniger Touristen ist die Rede, was einen Schaden in Milliardenhöhe für die adriatischen Touristiker bedeuten würde. Trotzdem zeigen sie sich zuversichtlich und hoffen auf eine Verschiebung des Urlauberverkehrs. Bezüglich der Matura-Reisen wird über Stornos noch debattiert.

Strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen machen den Kärntnern Lust auf den ersten Cappuccino an den Stränden ihrer liebsten Salzwasser-Badewanne. Aus Pizza in Grado und Pfingstparty in Lignano wird wegen der Reisebeschränkungen aber vorerst nichts: Eine Stornowelle hat die für Italien so wichtige Tourismusindustrie erfasst.
Von einem Gästerückgang (-50 Prozent) und Milliardenschäden ist die Rede. Dennoch geben sich die Adria-Touristiker zuversichtlich. „Wir wollen kommende Woche mit den Vorbereitungen für die Saison starten. Es hat aber viele Stornierungen gegeben und wir hoffen jetzt, dass zumindest ab Mitte Juni Touristen kommen können“, ist Tourismusmanager Giorgio Ardito hoffnungsvoll.

Thomas Leitner
Thomas Leitner
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Freitag, 29. Mai 2020
Wetter Symbol

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.