„Nur Fotos am Pool“

Ex-Juventus-Boss attackiert Superstar Ronaldo

Fußball International
26.03.2020 11:04

Superstar Cristiano Ronaldo weilt derzeit in seiner Luxus-Villa auf Madeira. Ein Umstand, der Giovanni Cobolli Gigli, ehemaliger Präsident von Juventus Turin, gar nicht gefällt. Sein Vorwurf: Ronaldo hätte in Italien bleiben müssen.

„Bei Juventus wurde alles kompliziert, als Cristiano Ronaldo ging. Er sagte, er gehe nach Portugal wegen seiner Mutter. Aber jetzt taucht er nur noch auf Bildern am Pool auf“, schimpft der 75-Jährige gegenüber „Radio Punto Nuovo“. Ronaldos Mutter hatte Anfang März einen Schlaganfall erlitten. Woraufhin der Portugiese nicht lange zögerte und kurz nach dem Ausbruch der Corona-Krise in Italien sich auf den Weg auf die Insel Madeira machte.

(Bild: AFP/Fabrice Coffrini)

„Als man diese Ausnahme machte, brach die Situation auseinander und auch andere Spieler wollten gehen. So hätte es nicht sein dürfen“, betont Gigli, dem vor allem die Social-Media-Aktivitäten von Ronaldo missfallen. Seine Forderung: „Die Spieler hätten alle unter Quarantäne gestellt werden müssen!“ Nach Ronaldo verließen jedoch mit Gonzalo Higuain, Miralem Pjanic, Sami Khedira, Douglas Costa und Rodrigo Bentancur weitere Juventus-Akteure Italien. Zwei Teamkollegen, Daniele Rugani und Paulo Dybala, wurden positiv auf das Coronavirus getestet.

Ronaldo mit seiner Freundin auf dem Balkon ihres Appartements in Funchal, Portugal (Bild: AFP or licensors)
Ronaldo mit seiner Freundin auf dem Balkon ihres Appartements in Funchal, Portugal

„Jetzt ist es einfach, zu kritisieren, aber von außen gesehen verstehe ich einfach nicht, warum einige Spieler Italien verlassen wollten. Wenn sie zurückkommen wird es für sie viel schwieriger, wieder in Form zu kommen, weil sie erst 14 Tage in Quarantäne müssen“, meint der Ex-Juve Boss.

Hilfe für Krankenhäuser
Zuletzt setzte Ronaldo ein starkes Zeichen in der Corona-Krise: Der Ausnahmekönner und sein Berater Jorge Mendes finanzieren mehrere Intensivstationen in Krankenhäuser auf Madeira. Sie wollen mindestens drei Intensivstationen mit jeweils einer „Kapazität von zehn Betten“ sponsern.

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(Bild: KMM)



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