ÖOC unter Druck

Österreichs Schwimmer fordern Tokio-Verschiebung

Sport-Mix
23.03.2020 13:50

Der Österreichische Schwimmverband (OSV) fordert das Österreichische Olympische Komitee (ÖOC) auf, nicht zuzuwarten, sondern „im Sinne eines fairen Sportes beim IOC die Verschiebung der Sommerspiele 2020 zu beantragen“. Wie der OSV in einer Aussendung mitteilte, erging diese Forderung auch an den Weltschwimmverband (FINA).

Die besondere Situation mit der weltweiten Covid-19-Pandemie erfordere besondere Maßnahmen. „Wir stehen in ständigem Kontakt mit unseren Aktiven. Die Unsicherheit, wie es mit den Spielen weitergeht, ist eine riesige psychologische Belastung! Viele sind noch nicht qualifiziert und hätten die EM, welche bereits verschoben wurde, als gute Qualifikationsmöglichkeit gesehen“, wird OSV-Generalsekretär Thomas Unger in der Aussendung zitiert.„

Bernhard Reitshammer (Bild: GEPA)
Bernhard Reitshammer

Moralischer Druck
Sportdirektor Walter Bär merkte an, dass zur Zeit andere Dinge als Sport vordergründig seien. “Eine Verschiebung der Spiele ist der einzig vernünftige Schritt, der den moralischen Druck von den Schultern der Sportler und aller Beteiligten nimmt." Österreichs Schwimmer können nach der Schließung der Schwimmhallen derzeit nicht trainieren. Sollte Anfang Mai der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden können, würde man sechs bis acht Wochen benötigen, um ein brauchbares Wettkampfniveau zu erreichen.

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(Bild: KMM)



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