Alle hoffen auf Wetterglück! Für Österreichs Paradebergsteigerin Gelinde Kaltenbrunner (sie befindet sich zur Zeit am Weg zum Gipfel) wäre der Erfolg auf dem 8.611 Meterhohen "Horrorberg" das Ende ihrer 8.000er-Odyssee. Nur der K2 fehlt noch in ihrer Sammlung.
Noch eine Rechnung offen
Wie Kaltenbrunner hat auch Chris Stangl mit dem zweithöchsten Berg der Erde zwei Rechnungen - sprich: erfolglose Versuche - offen. Und wie im Vorjahr türmen sich gewaltige Neuschneemengen auf. "Ein 'Skyrun' - der Aufstieg vom Basislager zum Gipfel an einem Tag - wäre unter diesen Umständen viel zu gefährlich", sagte Stangl am Telefon. "Solo gehe ich dieses Risiko sicher nicht ein, und einen ähnlich schnellen Partner gibt's hier nicht!"
Am Samstag arbeitete sich der Steirer auf der klassischen Abruzzi-Route in das Lager 2 hoch, dort hatte jedoch ein Sturm die Zelte verweht und er musste biwakieren. Am Sonntag sollte es höher gehen, aber da zwangen ihn Angina und Fieber zum Abstieg in das Basislager. Stangl bleibt aber optimistisch: "In einer Woche werde ich es erneut versuchen!"
von Werner Kopacka, "Steirerkrone"
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.