19.03.2020 11:36 |

Es hagelt Anzeigen

Kärntner Lokale trotz Corona-Verbot geöffnet!

Kärntenweit verstärkt die Polizei ihre Kontrollen, da sich unzählige Menschen nach wie vor nicht an die Corona-Verordnungen halten: Zwei Lokale in Villach hatten sogar geöffnet und ohne Rücksicht auf die akute Ansteckungsgefahr und steigenden Corona-Fälle, unzählige Gäste bedient. Vier Männer wurden während einer Spritztour mit dem Auto erwischt und angezeigt, Personengruppen mussten zudem mehrmals aufgefordert werden, sich aufzulösen. Auch Autowaschanlagen dürfen bald nicht mehr besucht werden! 

„Wir nehmen die Situation ernst! Deshalb wird auch regelmäßig kontrolliert“, gibt Villach Magistratsjurist Alfred Winkler bekannt. Allein von Mittwoch auf Donnerstag wurden zahlreiche Menschengruppen aufgelöst und von Beamten ermahnt.

Zwei Lokale trotz Verbot geöffnet
In der Draustadt hatten sogar zwei Gastgewerbsbetriebe geöffnet. Mehrere Gäste waren vor Ort! „Alle halten sich leider nicht an die Ausgangsbeschränkungen!“ Die beiden Lokale haben nun mit einer satten Geldstrafe zu rechnen.

Auch im Bereich von Villacher Parkanlagen schnappte die Polizei Personen, die nicht denselben Wohnsitz haben. Angehalten wurden dort auch vier Männer, die sich Mittwochnachmittag eine Spritztour mit einem Auto erlaubten. „Die Personen sind miteinander verwandt, leben aber nicht gemeinsam unter einem Dach“, sagt Winkler. Auch das sei nicht erlaubt, die Männer wurden angezeigt und müssen jeweils 150 Euro Strafe bezahlen. Kinder mussten zudem von Spielplätzen verwiesen werden.

Waschanlagen werden geschlossen
Winkler möchte auch, dass Waschanlagen schließen. „Auch hier kommt es regelmäßig zu Menschenansammlungen. Jeder Kontakt muss in so einer Krisenzeit vermieden werden.“ In Villach wurden die Waschanlagenbetreiber bereits kontaktiert und über die geplante Schließung informiert. „Die Unternehmer haben die Möglichkeit, ihre Anlage zu schließen. Sollten sich einige dafür entscheiden, die Anlage weiterhin geöffnet zu lassen, erhält der Kunde, der beim Autowaschen erwischt wird, eine Geldstrafe von 150 Euro verhängt“, erklärt der Magistratsjurist.

Therapiezentrum wird dicht gemacht
Im St. Veiter Therapiezentrum  wird ab Freitag der Betrieb eingestellt. Seit Wochenbeginn war nur mehr ein Notfalldienst für akute Behandlungen eingerichtet. Aufgrund der Verordnung der Bundesregierung wird dieser nun auch eingestellt.​

Elisa Aschbacher
Elisa Aschbacher
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Mittwoch, 08. April 2020
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