Coronavirus in OÖ

Über 7100 Oberösterreicher verloren schon Jobs

Absperrbänder, Schilder mit Hinweisen, Abstand zu halten - so schafft das AMS vor der Geschäftstelle in Linz Ordnung unter jenen, die beim Arbeitsmarktservice vorstellig werden. Mehr als 7100 Oberösterreicher meldeten sich seit Montag bereits arbeitslos.

Einen Meter Sicherheitsabstand, dazu Zutrittskorridore beim Eingang, manchmal sogar Sicherheitsbeamte - das Arbeitsmarktservice und dessen Mitarbeiter sind in der derzeitigen Lage besonders gefordert. Weil immer mehr Betriebe zusperren, ist der Zustrom groß. Seit Montag meldeten sich allein über 7100 Oberösterreicher beim AMS arbeitslos.

Telefonleitungen sind überlastet
„Die Arbeitssuchenden sind sehr diszipliniert und verständnisvoll“, sagt Landesgeschäftsführer Gerhard Straßer, der schon am Wochenende an die Betroffenen appelliert hatte, sich entweder telefonisch unter 050 904 440 oder online unter www.ams.at arbeitslos zu melden. „Unsere Telefonleitungen sind überlastet, die, die uns nicht erreichen, bekommen ihre Ansprüche rückwirkend“, so Straßer.

Unbürokratischer Antrag für Kurzarbeit
Arbeiterkammer-OÖ-Präsident Johann Kalliauer und der AMS-Landesgeschäftsführer rührten gestern noch einmal die Werbetrommel für das Corona-Kurzarbeits-Modell: Die Vorlaufzeit für Kurzarbeit wurde radikal gekürzt. Bei Vorliegen aller Unterlagen kann binnen 48 Stunden die Arbeitszeit zurückgefahren werden. 

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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Dienstag, 31. März 2020
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