07.03.2020 13:00 |

8 Millionen Euro

Ein Neustart für die Erlebnistherme in Fügen

Seit 14 Jahren ist die Erlebnistherme Zillertal in Fügen ein Besuchermagnet für Erholungssuchende. Jetzt steht die beschlossene Modernisierung der Anlage um insgesamt acht Millionen Euro an. Nach einem erfolgten Wettbewerb konnte nun das Siegerprojekt präsentiert werden, dessen Baubeginn 2021 erfolgt.

Insgesamt elf Wettbewerbsprojekte wurden nach der öffentlichen Bekanntmachung fristgerecht Ende Jänner 2020 eingereicht. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, mit der Erneuerung der Erlebnistherme einen starken Impuls für die gesamte Region zu setzen und diese weiterzuentwickeln,“ erklärt Dominik Mainusch, Bürgermeister der Gemeinde Fügen und Mitglied der Jury des Architekturwettbewerbs. Der Hauptfokus liegt laut Mainusch vor allem in einer noch höheren Aufenthaltsqualität sowie in einer Steigerung der Kapazitäten.

Kein Neubau notwendig
„Die Siegerarchitekten, das Grazer Büros ,Fipe Architecture’ und der Vorarlberger Architekt Bernd Spiegel haben unsere Anliegen und die Herausforderungen vollumfänglich verstanden und mit ihrer Projektausarbeitung begeistert“, sagt Mainusch weiter. Bei dem geplanten Bauvorhaben wird die Erlebnistherme nicht von Grund auf neu gebaut, sondern in ihrem Bestand erweitert, optimiert und modernisiert.

Urbanes Feeling und Aufwertung für Besucher
Durch die modulare Bauweise wird es möglich sein, den Thermenbetrieb während der Bauzeit – wenn auch eingeschränkt – aufrecht zu erhalten. Dafür erwarten dann den Besucher etliche Novitäten. Der Fokus wurde dabei stark darauf gelegt, dass sich Familien wohlfühlen. Dafür wird unter anderem mit einer 200 Quadratmeter großen Wasserwelt für Kinder gesorgt. Auch die Wellnessanlagen erfahren eine Modernisierung und erhalten extra Außenflächen mit eigenen Relax-Zonen. Nach dem Umbau erfährt die bestehende Nutzfläche von 1700 Quadratmeter einen Zuwachs von 800 Quadratmetern. Der genaue bauliche Zeitplan ist noch nicht definiert und wird in den nächsten Monaten ausgelotet. Für die lokale Tourismuswirtschaft stellt dieses Großprojekt strategisch eine zentrale langfristige Einrichtung dar.

Hubert Berger, Kronen Zeitung

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