Lebensgefährte trauert

„Ich war als einer der Ersten am Unfallort“

Oberösterreich
01.03.2020 07:25

„Ich hab’ online ein Foto vom Unfall bekommen, hab’ das Auto erkannt und bin sofort zur Unfallstelle“ - Benjamin P. erzählt, wie er in Rainbach/I. in Oberösterreich seine tote Lebensgefährtin Ramona K. (26) fand: „Ich war einer der Ersten beim Unfallort.“ Doch die junge Feuerwehrfrau war nicht mehr zu retten. Die Trauer um sie ist groß.

Ramona K. aus Münzkirchen war am Weg zu ihrer Arbeitsstelle bei FACC in Ort im Innkreis, wo die gelernte Schneiderin als Flugzeugbauerin tätig war. In Rainbach im Innkreis prallte Ramona am Freitag mit ihrem Ford Galaxy frontal gegen einen Sattelschlepper – wir berichteten.

In Wiese geschleudert
Durch die Wucht des Anpralls wurde ihr Wagen in eine Wiese geschleudert. Die junge Feuerwehrfrau erlitt beim Verkehrsunfall tödliche Verletzungen. „Ich hab’ per WhatsApp ein Foto vom Unfall bekommen, das Auto erkannt und bin sofort losgefahren“, berichtet Benjamin P. aus Münzkirchen: „Ich war einer der Ersten an der Unfallstelle.“

Symbolbild (Bild: stock.adobe.com)
Symbolbild

Hochzeit sollte in zwei Jahren sein
Doch der Innviertler, der ebenfalls bei der FF Münzkirchen ist, konnte seiner Lebensgefährtin nicht mehr helfen: „Wir waren sechs Jahre zusammen. In zwei Jahren wollten wir heiraten“, erzählt Benjamin P. traurig. Die Verbindung der beiden war sehr innig. Ramona war nicht nur mit ihrem Benjamin gemeinsam bei den Florianijüngern, sondern auch Schriftführerin bei der gemeinsamen Percht, den „Münzkirchner Gruamteifen.“

Verlust für den Ort
Der Münzkirchner Bürgermeister Herbert Schopf: „Sie ist vor ein paar Jahren zugezogen, war sehr beliebt und engagiert. Ihr Tod ist ein Verlust für den Ort.“

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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