16.02.2020 10:45 |

In Mühldorf

Scheuch-Brüder errichten einen Luxus-Campingplatz

Die Gemeinde Mühldorf ist ab dem kommenden Sommer um ein Urlaubsziel reicher. Denn die Scheuch-Brüder Uwe und Kurt planen im Frühjahr ein riesiges Campingareal zu errichten. Schon im Sommer möchte man die ersten Chalets eröffnen. Damit die Campinggäste auch Anschluss zum Mölltal-Radweg haben, verlegt die Gemeinde dafür die Strecke, die sich rund um den Platz ziehen wird.

„Die Idee für einen Campingplatz in Mühldorf ist schon 20 Jahre alt. Heuer wird das Projekt endlich umgesetzt“, freut sich Uwe Scheuch im Interview mit der „Krone“. Die ersten Chalets für das Millionen-Euro-Projekt in Mühldorf wurden schon bestellt. „Wenn alles gut läuft, können wir bereits im Frühjahr mit dem Bau beginnen!“, so Scheuch, der gemeinsam mit seinem Bruder Kurt Scheuch an der Unternehmung beteiligt ist. Das Vorhaben wird in mehrere Baustufen aufgeteilt.

Aber schon im heurigen Sommer wollen die beiden ihre ersten Gäste willkommen heißen: „Sechs Luxushütten und rund 30 Stellplätze möchten wir in diesem Jahr eröffnen.“

Am Ende sollen es insgesamt 100 Abstellplätze für Wohnwagen und bis zu 25 Chalets werden. Die Oberkärntner Brüder setzen stark auf die Tourismusnische Camping. „Campen boomt! Besonders das ,Glamping’ – also das Angebot der glamourösen Campingunterkünfte. Und genau das wollen wir unseren Kunden bieten. Immer mehr Leute verreisen mit Wohnwagen oder Wohnmobil!“

Weil das Campen derzeit so beliebt ist, planen die beiden Brüder ihre Unterkünfte ganzjährig zu bewirtschaften. „Die Mobilehomes werden nicht nur mit Klimaanlagen für den Sommer, sondern auch mit Heizungen für den Winter ausgestattet“, verraten die Scheuchs. Insgesamt investieren die beiden 1,5 Millionen Euro.

Voll und ganz hinter dem Bauprojekt steht die Gemeinde. Sie will deshalb den Mölltal-Radweg direkt zum Campingplatz anschließen. „Die Route wird sich um das Areal ziehen. So können die Gäste direkt losradeln“, sagt Amtsleiter Matthias Hartlieb. Der Gedanke dahinter: Die Besucher sollen so zum Biken animiert werden – denn das Mölltal will ja, wie berichtet, der Radwegstrecke, die sich bis nach Heiligenblut zieht, mehr Aufmerksamkeit schenken.

Elisa Aschbacher
Elisa Aschbacher
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