Zeugen einvernommen

Bankräuber hinterließ Fingerabdruck am Tatort

„Schneller, schneller“ – jenem Bankräuber, der am Freitag eine Raika-Filiale am Linzer Froschberg überfallen hatte, war wegen eines Alarmpakets an seinem Coup gescheitert. Noch ist er nicht gefasst, doch er hat einen Fingerabdruck in der Bank hinterlassen und wurde von Spaziergängern ohne Maske gesehen.

Als das Alarmpaket auf der Flucht am Freitag gegen 9 Uhr plötzlich losging, warf es der Bankräuber nicht weg, sondern lief mit den rauchenden Sackerln weiter.

Saoziergänger sahen Flüchtenden
Er flüchtete Richtung Winklerwald, warf in der Robert-Stolz-Straße seine Sonnenbrille ins Gebüsch. Gleich mehrere Spaziergänger mit Hunden sahen den Unbekannten ohne Maskierung vorbeilaufen. Alle Zeugen hatten Samstagvormittag einen Termin bei der Polizei – vielleicht helfen ihre Hinweise weiter.

Was war passiert?
Der Täter hatte, wie berichtet, kurz nach 8.30 Uhr die Filiale der Raiffeisenbank am Linzer Froschberg betreten, einem Angestellten (18) eine Pistole unter die Nase gehalten und Geld gefordert. Kunden hatten den Überfall gar nicht mitbekommen, der 18-Jährige musste vom Kriseninterventionsteam betreut werden. Die Beute ist aufgrund des Alarmpaketes unbrauchbar, eine Alarmfahndung verlief ohne Erfolg.

40. Banküberfall
Dies war bereits der 40. Banküberfall in Oberösterreich seit 2015, 15 blieben ungeklärt.

Lisa Stockhammer, Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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Samstag, 26. September 2020
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