21.01.2020 07:19 |

Immer mehr Aufgriffe

300 Illegale im ersten Monat

Sie kommen aus Afghanistan, Nigeria oder Bangladesch - immer mehr Flüchtlinge von weit her versuchen derzeit, über die Staatsgrenze im Burgenland nach Österreich zu gelangen. Bis zu zwei Dutzend an einem Tag können es sein. Mit oder ohne Hilfe von profitgierigen Schleppern. Bundesheer und Polizei sind alarmiert.

Eine neue Flüchtlingswelle droht. Sie wirft ihre Schatten voraus. Kaum ein Tag vergeht ohne Aufgriffe. Wie berichtet, waren Sonntag nahe der tschechischen Grenze in Niederösterreich 40 illegale Afghanen umhergeirrt. In Bruckneudorf hatte die Polizei elf Flüchtlinge aus Bangladesch gestoppt. Alle wollen Asyl. Von Sonntagabend bis Montagfrüh wurden die nächsten 28 Flüchtlinge im Bezirk Oberpullendorf entdeckt und aufgesammelt. Die Behörden sind besorgt. Während das ganze Jahr 2018 im Burgenland 534 Migranten registriert wurden, sind es heuer in den ersten drei Wochen bereits 250.

„Bis Ende Jänner wird die Zahl der Aufgriffe sicher die 300er-Marke übersteigen, wenn nicht schon dieser Tage“, geben Beamte zu bedenken. Ähnlich stark nimmt die Zahl der Festnahmen von Schleppern zu. 2018 wurden im Burgenland 16 Täter gefasst, 2019 waren es 34. Schon jetzt sind es 14. Was Grenzschützer bemerken: „Bei den Illegalen handelt es sich fast nur um junge Männer aus weit entfernten Ländern. Sie sind gut gekleidet, um nicht aufzufallen.“

Karl Grammer & Christian Schulter, Kronen Zeitung

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