14.01.2020 12:39 |

Razzien in Deutschland

Verdacht: Islamisten haben Synagoge ausgespäht

Die deutsche Polizei hat in vier Bundesländern Razzien wegen des Verdachts der Vorbereitung eines islamistischen Terroranschlags durchgeführt. Nach einem deutschen Medienbericht war das Ziel die Neue Synagoge in Berlin-Mitte. Laut derzeitigem Ermittlungsstand habe allerdings noch keine konkrete Anschlagsgefahr bestanden. An den Razzien seien nach Polizeiangaben insgesamt 180 Einsatzkräfte beteiligt gewesen.

In einer gemeinsamen Meldung erklärten die Berliner Polizei und die Generalstaatsanwaltschaft, dass es in den frühen Morgenstunden des Dienstags Durchsuchungen an neun Orten in Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen gegeben habe.

Vorbereitungen auf staatsgefährdende Gewalttat
Den Tatverdächtigen tschetschenischer Abstammung im Alter von 23 bis 28 Jahren werde vorgeworfen, Vorbereitungen zu einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat getroffen zu haben. Im Wesentlichen werfen die Behörden den Verdächtigen vor, Örtlichkeiten für einen etwaigen späteren islamistisch motivierten Anschlag ausgespäht zu haben. Laut Informationen des „Spiegel“ soll es sich dabei um die Neue Synagoge in Berlin-Mitte und mehrere Einkaufszentren handeln.

Verdächtige Bilder auf dem Handy
Bei einem der Tatverdächtigen sei im Zuge einer polizeilichen Kontrolle auch entsprechendes Bildmaterial auf dem Handy gefunden worden. Die Durchsuchungen sollten demnach Klarheit über die tatsächliche Motivlage schaffen. Dabei seien auch Bargeld, Hieb- und Stichwaffen sowie Datenträger gefunden und beschlagnahmt worden.

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