12.01.2020 15:00 |

90 neue Arbeitsplätze

Wirtschaftspark am Wagram: Erfolgskurve streigt

Zusammenarbeit und Solidarität - das wird im Wirtschaftspark Wagram bei Grafenwörth im Bezirk Tulln groß geschrieben. Vor 15 Jahren wurde das Areal für Betriebe in Zusammenarbeit von insgesamt fünf Gemeinden konzipiert und für die Unternehmer realisiert. Seitdem zeigt die Kurve des Erfolgs stetig nach oben.

Trotz seines angekündigten Rückzugs von der Spitze des Gemeindebundes kann man beim Grafenwörther Bürgermeister Alfred Riedl keine Müdigkeit erkennen. Mit Feuereifer und viel Engagement werkt der nominelle Geschäftsführer des Wirtschaftsparks Wagram wie eh und je.

Vor nun 15 Jahren starteten Grafenwörth, Grafenegg, Fels am Wagram, Kirchberg und Großriedenthal das kommunale Kooperationsprojekt mit dem Ziel, Wettbewerbsfähigkeit, Lebensqualität und Attraktivität der ganzen Region zu stärken. Auf einer Fläche von knapp 160.000 Quadratmetern sind aktuell elf Firmen mit 146 Arbeitsplätzen angesiedelt, 90 weitere Jobs kommen heuer noch dazu - das Jahresergebnis: 250.000 Euro. „Ich bin wirklich stolz auf unser Projekt“, sagt Alfred Riedl. Als man hier mit der Planung begonnen hatte, war Grafenwörth mit seiner Infrastruktur weit nicht so gut aufgestellt, wie es das dank des Wirtschaftspark heute ist, heißt es.

Da zieht auch der baldige Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger - er übernimmt, wie berichtet, das Amt von Petra Bohuslav - seinen Hut. Für den Ecoplus-Chef war es auch der erste Auftritt als kommender Landespolitiker.

Bürokratie und fehlende Fachkräfte machen auch den Unternehmern am Wagram sorgen. Danninger erklärte dort den Firmenbossen: „Ich muss wissen, wo der Schuh drückt und helfe wo ich kann. Das bleibt auch als Landesrat so.“ Der Wirtschaftspark am Wagram soll jedenfalls weiter aufblühen und für volle Gemeindekassen sorgen.

Josef Poyer, Kronen Zeitung

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