Politiker-Wünsche:

Weltfrieden und die Rettung der Erde

Vor allem „Mehr Zeit!“ stand heuer auf den Wunschzetteln der Landespolitiker ans Christkind. Doch was wünschen sie sich beim Wechsel ins neue „Nuller-Jahr“ (siehe Karikatur von der Silvesternacht) für Oberösterreich und die Welt? Kurz gesagt: Vor allem Frieden und endlich die Rettung unseres Planeten!

Landehauptmann-Wünsche
LH Thomas Stelzer (ÖVP), der sich auch mit einem Neujahrsvideo über das „Land der Möglichkeiten“ an die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher wendet, formuliert sein globales Anliegen für die „OÖ-Krone“ so: „Auch wenn dieser Wunsch unrealistisch ist: Ich wünsche mir, dass Waffengewalt und Krieg weltweit als politisches Mittel geächtet werden.“

Klimaschutz
„Ich wünsche mir Frieden für alle Menschen auf der Welt“, sagt auch SPÖ-Chefin Birgit Gerstorfer. Und sie trägt das Hauptthema von 2019 ins neue Jahr: „Eine ernsthafte, globale Klimaschutzpolitik, damit auch meine Enkelkinder auf einem lebenswerten Planeten aufwachsen können.“ Das ist auch das Hauptanliegen vom grünen Umwelt-Landesrat Rudi Anschober: „Unserem wundervollen Planeten wünsche ich, dass die Politiker auf allen Kontinenten die Erde und die nächsten Generationen vor der Klimakrise retten!“

Europa als Vorbild
FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner hält da eine Hauptrolle für Europa für sehr wichtig: „Denn die europäische Wertehaltung ist eine, die vernünftige Lösungen für die Herausforderungen bietet, denen die Welt im 21.…Jahrhundert gegenübersteht.“ Auch Landesrat Wolfgang Klinger, FPÖ, setzt auf „gemeinsames und vernünftiges“ Meistern der Herausforderungen. Sein Parteifreund Günther Steinkellner bringt die Toleranz auch gegenüber anderen Meinungen ins Spiel: Eine wichtige Voraussetzung für seinen Hauptwunsch, nämlich „Frieden“ auf der Welt.

„Taten statt Worte“
LH-Vize Christine Haberlander (ÖVP) bringt ähnliche Gedanken so auf den Punkt: „Ich wünsche mir für die Welt vor allem Frieden, Toleranz und mutige, kluge Menschen, die sich den Herausforderungen der Zukunft stellen.“ Die Gemeinsamkeit beim Bewältigen der großen Herausforderungen stellt auch Landesrat Max Hiegelsberger (ÖVP) in den Mittelpunkt. Sein Parteifreund Landesrat Markus Achleitner fordert „Klimaschutz durch Taten statt Worte“ und meint damit, dass bei dieser großen Herausforderung „die großen Player der Welt schnellstens auf den europäischen Stand kommen sollten“.

„Geht nur zusammen“
Bei den Chefs der Landtagsklubs ist es kaum anders. „Ich wünsche mir, dass die Rettung des Planeten gelingt“, nennt der Grüne Gottfried Hirz sein Hauptanliegen. FPÖ-Klubchef Herwig Mahr hofft selbst dabei auf Augenmaß, er wünscht sich, „dass bei der Klimadebatte der Hausverstand siegt“. Helena Kirchmayr vom ÖVP-Klub setzt auf weltweit gemeinsame Anstrengungen zum Schutz unseres Klimas und der Umwelt: „Weil’s nur zusammen geht.“ SPÖ-Klubchef Christian Makor hält für das Gelingen aber Eines für besonders wichtig auf der Welt: „Echte Anpacker in führenden Funktionen und keine Blender und Täuscher.“

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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Dienstag, 04. August 2020
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