25.12.2019 12:28 |

„Nur“ 836 Mio. Euro

Heuer landete weniger Bargeld unterm Christbaum

Man muss sich über die Auswahl des Präsents keine großen Gedanken machen, ein Umtausch ist ausgeschlossen und der Beschenkte freut sich mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr darüber: Die Rede ist vom viel verschenkten Kuvert - freilich gefüllt mit knisternden Scheinen. Doch obwohl das klassische Geldgeschenk auch heuer wieder am häufigsten unterm Christbaum landete, zeigte sich das Christkind ein wenig knausriger als im Vorjahr. So wurden heuer „nur“ 836 Millionen Euro in bar und damit 15 Prozent weniger als Weihnachten 2018 verschenkt.

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Bargeld wird immer noch wahnsinnig gern verschenkt. Wie eine Umfrage des Tarifvergleichsportals durchblicker.at zeigt, erhielt heuer jeder Zweite ein paar Scheine zu Weihnachten - und zwar im Durchschnitt in Höhe von 230 Euro. Im vergangenen Jahr waren das aber noch durchschnittlich 254 Euro. Hochgerechnet auf alle, die Geldgeschenke erhalten haben, lagen in diesem Jahr also insgesamt 836 Millionen Euro unterm Christbaum.

„Offenbar hat das Christkind dieses Jahr beim Schenken mehr aufs Geld geschaut als noch im Vorjahr und den Österreicherinnen und Österreichern deutlich weniger Bargeld unter den Baum gelegt“, so Reinhold Baudisch, Geschäftsführer von durchblicker.at.

Steirer schenken am meisten
Bei der Höhe der Geldschenke gibt es je nach Bundesland deutliche Unterschiede: So bekommen die Burgenländer im Schnitt die höchsten Summen geschenkt - und zwar rund 431 Euro. Auf Platz zwei folgt Wien mit rund 273 Euro, auf Platz drei Kärnten (rund 239 Euro). Am wenigsten haben im Bundesländervergleich die Steirer erhalten. Sie haben im Schnitt nur rund 176 Euro zu Weihnachten bekommen.

Finanzielle Absicherung
Doch was machen die Österreicher überhaupt mit ihren Geldgeschenken? Von Verprassen kann jedenfalls keine Rede sein. Wie auch schon im letzten Jahr nützt mehr als jeder Zweite das Geld für die eigene finanzielle Absicherung. Weitere Gründe, weihnachtliche Geldgeschenke auf die Seite zu legen, sind kleinere Anschaffungen wie Urlaubsreisen oder technische Geräte (rund 45 Prozent), größere Anschaffungen wie Häuser, Wohnungen oder Renovierungsarbeiten (rund 45 Prozent), die eigene Altersvorsorge (rund 24 Prozent) und die finanzielle Absicherung oder Vorsorge der eigenen Familie (rund 19 Prozent).

Freilich landete aber nicht nur Geld unterm Christbaum: 41 Prozent der Befragten bekamen Bücher, Filme und Spiele geschenkt, gefolgt von Gutscheinen für Aktivitäten oder Reisen (40 Prozent), sowie Wertgutscheinen (39 Prozent). Nur rund ein Drittel hat Kleidung oder Gutscheine für gemeinsame Aktivitäten in seinen Päckchen entdeckt, jeder Vierte freut sich nun über technische Geräte, jeder Fünfte über Schmuck.

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