13.12.2019 10:11 |

Wintereinbruch

Das Geschäft mit dem Schnee

Erste Schneefälle im Flachgau und im Tennengau sorgten am Donnerstag für weiß angezuckerte Landschaften. Auch die Feuerwehren waren im Einsatz. In Michaelbeuern mussten die Floriani-Jünger drei Pkw bergen. Ein Flachgauer Unternehmen profitiert hingegen und motzt Schneeräumfahrzeuge mit GPS auf.

Bereits um 6.30 Uhr wurde die Feuerwehr Michaelbeuern am Donnerstag vom Alarm geweckt. Drei Pkw kamen wegen des Glatteises von der Verbindungsstraße nach Reitsberg ab. Einer landete in der Böschung und musste daraufhin mit einem Kran geborgen werden. Auch in anderen Teilen des Flachgaus und im Tennengau gab es leichte Schneefälle. Nicht nur die Einsatzkräfte sind bei Schneefällen gefordert. Gemeinden müssen sich nach Unfällen im Winter zunehmend mit Versicherungen auseinandersetzen. Die Frage, ob ausreichend geräumt wurde, kommt regelmäßig auf.

Lokales Unternehmen nutzt die Nische

Die Firma Comtrack aus Wals nützt diesen Umstand. Das Unternehmen stattet die Winterdienst-Fahrzeuge von Gemeinden mit GPS-Systemen aus. Gemeinden sollen so in der Lage sein transparent nachzuweisen, wo geräumt wurde. „Es geht um die Beweispflicht“, sagt der technische Leiter Patrick Schmidhofer dazu.

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Mit unserem System können die Einsatzkräfte des Winterdienstes genau nachsehen, wo zu welcher Zeit gestreut oder geräumt wurde.

Patrick Schmidhofer erklärt den Sinn des GPS-Systems.

Begonnen hat alles vor vier Jahren. „Ein Kunde wollte damals nachweisen, wo der Winterdienst im Einsatz war“, sagt Schmidhofer. In Mittersill im Pinzgau, St. Margarethen im Lungau und im Pongauer Bischofshofen ist die Technik bereits in Betrieb. Laufend erhalten Schmidhofer und seine Kollegen neue Anfragen.

Nikolaus Pichler
Nikolaus Pichler
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