11.11.2019 14:30 |

Despodov sei Dank

Er ist Sturms Retter in der Not

Derzeit hängt Sturms Erfolg an einem Mann: Kiril Despodov. Trägt er sich in die Scorerliste ein, verliert Sturm nicht. War so beim 3:3 in Mattersburg, dem 4:1 gegen Admira, dem 4:0 in St. Pölten und auch zuletzt beim 3:1 im Derby gegen Hartberg - dazu bei den Siegen im Cup in Klagenfurt und Kapfenberg. Despodov ist Sturms Retter in der Not.

Mit breiter Brust stieg Sturm-Leihspieler Kiril Despodov, der von Serie-A-Klub Cagliari Calcio bis 2020 an die Grazer verliehen ist, nach dem Derbysieg gegen Hartberg in seiner Heimat Bulgarien aus dem Flieger. „Ich hab viele Nachrichten bekommen. Aber ich hab mich nur artig bedankt und mich gleich wieder aufs Wesentliche konzentriert.“ Der seit Kurzem 23-Jährige pfeift auf die Schulterklopfer. Nur was am Platz passiert, zählt. Aktuell denkt Despodov ans Nationalteam, ein Freundschaftsspiel gegen Paraguay und das EM-Quali-Match gegen Tschechien stehen an - danach geht‘s für den Flügelturbo aber wieder nur um Sturm.

Auf Augenhöhe
„Wir sind nicht weit hinter WAC und Rapid. Wenn wir das nächste Spiel bei Rapid (Anm. 24. 11.) gewinnen, schaut’s gut aus.“ Dass es gefühlt bei Sturm derzeit auf und ab (auf das 0:4 gegen WAC folgte ein 3:1 gegen Hartberg) geht, erklärt Despodov so. „Naja, WAC, LASK oder Rapid sind starke Teams, alle sind sehr eng beisammen. Da kann man auch einmal eine Partie verlieren. Aber wir sind gut genug, um da voll dabei zu sein.“

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Wie lange ich in Graz bleibe, liegt in den Händen von Sturm und Cagliari. Mir gefällt alles in Graz. Wenn sich die Klubs auf eine weitere Leihe einigen, sag ich, warum nicht!?

Kiril Despodov

„Voll dabei“ ist Despodov derzeit in Graz. „Ich mag die Stadt, lebe hier nur für Fußball. Ich bin nicht unterwegs, schlafe, esse und stehe am Platz. Entspannen kann ich, wenn ich in zwölf oder dreizehn Jahren einmal aufhöre.“ Wann seine Zeit bei Sturm endet, „liegt an Cagliari und Sturm. Ich mag alles in Graz, den Trainer, den Präsidenten, die Spieler, die Fans. Sollten sich die Vereine auf eine weitere Leihe einigen, sag ich, warum nicht?!“ Klingt alles sehr gut und vielversprechend. Wenn Despodov aber weiterhin so aufgeigt, können die Italiener von Cagliari zur Heimholung wohl kaum Nein sagen. „Mal sehen, jetzt schauen wir einmal auf Sturm. Wir wollen hier noch was erreichen.“

Georg Kallinger
Georg Kallinger
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