Kapazität noch offen

Neue Domgarage spaltet St. Pölten

St. Pöltens Stadtchef Matthias Stadler und Bischof Alois Schwarz einigten sich auf die Umsetzung einer Tiefgarage unter dem Bischofsgarten – die „Krone“ berichtete. In den Reihen der Oppositionsparteien, aber auch unter den Bürgern, halten sich Zuspruch und Skepsis die Waage. Zu viele Fragen sind noch unbeantwortet.

„Die Tiefgarage unter dem Bischofsgarten wird umgesetzt“, verkündeten Stadtchef Matthias Stadler und Bischof Alois Schwarz jetzt in St. Pölten. Man wolle die „Entwicklung der Domstadt weiterhin unterstützen“ und „Teil eines möglichen Kulturhauptstadt-Projektes sein“, so der Bischof über seine Beweggründe. Stadtchef Stadler erhofft sich von der Tiefgarage positive Effekte für die Parksituation in der Innenstadt.

Mit der Umsetzung der Garage sei außerdem eine der wichtigsten Fragen in der Stadtentwicklung somit grundsätzlich beantwortet: Es ist ein klares Ja zu einem autofreien Domplatz. Genaue Antworten schuldig bleibt man aber noch bei der Frage nach dem exakten Zeitplan sowie nach der Kapazität der geplanten Garage. In den Reihen der Opposition, aber auch unter Bürgern ist man daher auch nur vorsichtig optimistisch.

„Die Einigung heißt noch lange nicht, dass das Projekt die Bedürfnisse der Stadt auch abdecken wird“, meint etwa VP-Vizebürgermeister Matthias Adl. Der grüne Gemeinderat Markus Hippmann hofft indes, „dass der Domplatz dadurch dann auch wirklich gänzlich autofrei wird“. FP-Chef Klaus Otzelberger sieht mit der Garage „eine jahrelange Anregung“ der Freiheitlichen umgesetzt.

Nikolaus Frings, Kronen Zeitung

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