Lisa Rücker will Kraft ihres Amtes der vom Regenwetter geplagten Grazer Gastronomie ein Stück weit entgegenkommen: "Die Stadt wird sich am Ende des 'Sommers' mit den Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Verbindung setzen."
Freimonat als "Entschädigung"
Hat es dann unter dem Strich weniger Sonnen- als Regentage gegeben (wovon man aus derzeitiger Sicht getrost ausgehen kann), sei man bereit, den Wirten die Gebühren für ein Monat zu erlassen. Auf den Punkt gebracht: ein Freimonat als "Entschädigung" für einen Sommer, der keiner ist (und, wenn man den "Wetterfröschen" Glauben schenken mag, wohl auch keiner mehr wird).
Oliver Peitler (im Bild), Patron der Gamlitzer Weinstube, war es, der den Stein via "Steirerkrone" ins Rollen gebracht hat. "Früher haben Wirte nur die Hälfte zahlen müssen, wenn das Wetter an mehr als 15 Tagen im Monat schlecht war. Diese Regelung wäre mir lieber", gesteht er. Er wolle aber nicht unzufrieden sein. Eines steht jedenfalls fest: Auf besseres Wetter hofft Peitler trotzdem!
von Ernst Grabenwarter ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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