27.10.2019 10:21 |

7 Touristen ermordet

Australiens berüchtigster Serienkiller ist tot

Australiens wohl berüchtigtster Serienkiller ist im Gefängnis an einer Krebserkrankung gestorben. Ivan Milat hatte Ende von 1989 bis 1994 sieben Touristen ermordet - darunter waren auch drei deutsche Urlauber. Der Mörder wurde 74 Jahre alt.

Mit seinen grauenhaften Taten sorgte Milat für Angst und Schrecken in Australien: 1992 entdeckten Jogger eine Leiche im Belanglo State Forest - die Polizei entdeckte dort schließlich noch einen weiteren Körper. Es handelte sich um britische Rucksacktouristinnen, die fünf Monate lang als vermisst galten. Im Jahr darauf wurden zwei weitere Opfer gefunden: Es handelte sich um ein Paar aus Australien, das bereits vier Jahre lang verschwunden war. Als die umliegenden Wälder durchsucht wurden, stieß die Exekutive schließlich auf drei weitere Leichen. Es waren drei junge deutsche Urlauber.

Möglicherweise 30 weitere Morde verübt
Erst als einem seiner Opfer die Flucht gelang, wurde der Serienmörder schließlich geschnappt. Ein Tourist, dem Milat eine Mitfahrgelegenheit angeboten hatte, konnte aus dem Wagen entkommen. Als die Polizei schließlich das Haus des Verdächtigen durchsuchte, konnte sie Teile eines Gewehrs, das bei einem Mord verwendet wurde, sicherstellen. Auch Kameras der Opfer wurden dabei entdeckt.

1996 wurde Milat zu einer mehrfach lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt, die er in Einzelhaft verbüßte. Ermittler nehmen an, dass der Australier noch für bis zu 30 weitere Morde verantwortlich sein könnte.

„Das ist, was Milats tun“
Auch Milats Großneffe sitzt als Mörder im Gefängnis. Er war 2012 als 19-Jähriger wegen Mordes an einem Mitschüler zu 43 Jahren Haft verurteilt worden. Matthew Milat habe sich mit dem Verbrechen gebrüstet und in Anspielung auf seinen Großonkel geprahlt: „Das ist, was die Milats tun“, wie Richterin Jane Mathews vom Obersten Gericht in New South Wales damals sagte.

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