21.09.2019 10:49 |

Anwalt am Zug

Gas-Katastrophe in Wieden: „Hier stimmt was nicht“

„Ich spürte das von Anfang an: Hier stimmt etwas nicht!“ Martha Sch.s Kind soll einen Gemeindebau in Wien-Wieden in die Luft gejagt haben - zwei Menschen starben. Seither kursieren viele Gerüchte: Von Vertuschung eines Gas-Gebrechens ist die Rede, Ungereimtheiten um ein Foto und Rettungsabläufe. Die Mutter des vermeintlichen Selbstmörders fordert Akteneinsicht.

Sie kommt nicht zur Ruhe: Martha Sch. hat ihren 22-jährigen Sohn bei der verheerenden Gasexplosion Ende Juni in Wien-Wieden verloren – er soll die Gasleitung in seiner Wohnung im zweiten Stock des Gebäudes durchgesägt, das Haus laut Sachverständigen in die Luft gesprengt, sich selbst und die zweifache Mama Ana B. (29) dabei getötet haben.

Video: Ursache der Hausexplosion ist geklärt

„Für das wäre Daniel zu feig gewesen“
Wie berichtet, glaubt die Mutter des Kochs nicht an die Selbstmordtheorie, obwohl die Familie keinen Hehl aus seiner „depressiven Stimmung“ macht. Martha Sch.: „Aber für das wäre Daniel zu feig gewesen. Warum sollte er ein Haus in die Luft sprengen, in dem sein eigener Onkel lebt?“

Ebenfalls ungeklärt: Wer ist die Verschüttete (Foto oben)? „Hundertprozentig meine Ana“, sagt ihre Mutter. Diese wurde laut Behörde jedoch erst acht Stunden nach dieser Aufnahme in den Trümmern tot gefunden.

Sandra Ramsauer und Martina Münzer, Kronen Zeitung

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