18.09.2019 13:33 |

Schutzmaßnahme

Schweinepest in Serbien: Zollkontrollen verschärft

Zahlreiche Länder Osteuropas kämpfen derzeit gegen die auf ihrem Gebiet grassierende Afrikanische Schweinepest. Die EU hat die Situation in Bulgarien unlängst als „sehr besorgniserregend“ bezeichnet. Im August wurden auch erste Erkrankungsfälle in Serbien gemeldet. Seither breitet sich die Seuche weiter aus. Die österreichischen Behörden reagieren nun mit verstärkten Zollkontrollen. Im Visier stehen laut dem Finanzministerium vor allem private Lebensmitteltransporte aus Serbien.

Die Afrikanische Schweinepest sei eine hoch ansteckende und für alle Rassen von Schweinen meist tödliche Erkrankung, die in der Praxis häufig mit ansonsten unscheinbar wirkenden tierischen Lebensmitteln übertragen wird, so das Finanzministerium. Das Ressort machte am Mittwoch in dem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass die Einfuhr von Fleisch und Fleischerzeugnissen aus Serbien - wie auch aus den meisten anderen Drittstaaten - im Reiseverkehr unabhängig von der Menge grundsätzlich verboten ist. Dies diene vor allem dazu, die Übertragung von Tierseuchen hintanzuhalten.

„Mitnahme von tierischen Lebensmitteln verstärkt unterbinden“
Es gibt bereits jetzt schon regelmäßige Kontrollen an der Grenze. Diese werden nun intensiviert. „Vor allem bei Fernverbindungen, auch Busverbindungen, von Reisenden aus Serbien werden die Kontrollorgane auf die mögliche illegale Mitnahme von tierischen Lebensmitteln achten und diese verstärkt unterbinden“, kündigte das Ministerium an.

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