16.09.2019 17:59 |

„Bin bisschen nervös“

Madame Macron unterrichtet nun in Problemviertel

Brigitte Macron hat offenbar genug davon, nur die First Lady Frankreichs zu sein. Sie ist nämlich ins Klassenzimmer zurückgekehrt. Die ausgebildete Lehrerin wird an einer Schule im Pariser Vorort Clichy-sous-Bois regelmäßig Französisch unterrichten. Macron gab bei der Eröffnung der Schule am Montag zu, „ein bisschen nervös“ zu sein. Es fühle sich aber gut an, „wieder aktiv“ zu sein.

Die Schüler von Macron werden Arbeitslose und Schulabbrecher sein, die den Weg ins Berufsleben zurückfinden sollen. Die neue Bildungseinrichtung richtet sich an Erwachsene zwischen 25 und 48 Jahren und liegt in einem Problemviertel im Nordosten der französischen Hauptstadt. Dort nahmen die Unruhen in den Pariser Vororten 2005 ihren Anfang.

„In jedem Alter kann man noch einmal neu anfangen“
Macron hat das Schulprojekt mit ins Leben gerufen. Das Programm sei ihr sehr wichtig, sagte die 66-Jährige. Sie wolle deutlich machen, dass man in jedem Alter noch einmal neu anfangen könne.

Macron hatte den Lehrerberuf vor vier Jahren aufgegeben, um ihren Mann Emmanuel politisch zu unterstützen. Zuletzt hatte die First Lady an einer prestigeträchtigen Privatschule in Paris unterrichtet. 2015 beendete sie aber ihre Arbeit an der Schule, um sich der politischen Karriere ihres Mannes zu widmen.

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