Ein Jahr lang stand der stattliche „Eros“ (103 Zentimeter hoch) beim Restaurator, um auch mit einem geschätzten Alter von etwa 1800 Jahren „fit“ zu wirken. Kurios. „Der Bagger hat die Statue bei der Ausgrabung, die von zahlreichen Archäologen begleitet wurde, leicht zerkratzt. Diese Kratzer wurden absichtlich nicht restauriert, da diese nun auch zu dem Fundstück gehören“, berichtet der Kleinstübinger Kommandant Willibald Wurzinger.
Feierlicher Festakt
Welchem Zweck die römische Figur diente, weiß Expertin Ulla Steinklauber: „Es handelt sich um einen sogenannten Delfinreiter, ein klassischer Begleiter von verstorbenen Menschen, deren Seele von den beiden Wesen in eine andere Welt begleitet wird. Die Skulptur stand seitlich auf dem Dach eines sehr hohen Grabgebäudes aus Marmor. Dem Verstorbenen hat wohl die römerzeitliche Villa in Kleinstübing gehört.“
Der „Eros“ besitzt nun die Marktgemeinde Deutschfeistritz und wird am Sonntag (ab 10 Uhr) im neuen Feuerwehrhaus bei einem Festakt feierlich präsentiert.
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