Kritik an Uni-Tests

Heimische Studenten steigen auf die Barrikaden

Steiermark
05.05.2010 10:02
Aufregung an den Universitäten: Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) plant Aufnahmetests, verwehrt sich aber gegen den Begriff "Knock-out-Prüfungen". Die steirischen Hochschüler steigen jedenfalls auf die Barrikaden.

Allein das Wort "Aufnahmetest" löst reflexartige Reaktionen bei den Studenten aus: funktioniert nicht, wollen wir nicht. Künftig soll die Studieneingangsphase ein bis zwei Semester lang dauern - wer durchfällt, darf wiederholen. Am Ende könnte durch einen Test oder ein mehrstufiges Auswahlverfahren "ausgesiebt" werden.

"Sicher keine 'Knock-out-Prüfungen'"
"Es wird aber sicher keine 'Knock-out-Prüfungen' geben", heißt es aus dem Büro der Ministerin zur "Steirerkrone". Vielmehr wolle man den Studenten und Universitäten Planungssicherheit bieten, ob Studien fortgesetzt werden könnten oder nicht.

Die Kritik an den Plänen ließ nicht lange auf sich warten. Landesschulratspräsident Wolfgang Erlitz sieht den Wert der Matura in Frage gestellt: "Weiß Karl denn überhaupt, was in den vergangenen Jahren im Bildungsbereich passiert ist?" Und Cengiz Kulac, Chef der Grazer Hochschülerschaft, spricht von "Kurzschlusshandlung", aber nicht von einer "Lösung".

von Gerald Schwaiger ("Steirerkrone") und steirerkrone.at

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