Prozess

Mit Wettgewinn wollte Türke Schulden bezahlen

Das Unterfangen war von Anfang an zum Scheitern verurteilt: Mit Glücksspiel-Gewinnen wollte ein 37-jähriger Türke Geld zurückzahlen, das er sich von einer Landsfrau (60) geborgt hatte. Insgesamt 141.500 Euro. Nun ist er in Linz wegen Betruges angeklagt.

Eigentlich sollte auch die Mutter (69) des Türken auf der Anklagebank Platz nehmen. Gemeinsam, so der Leitende Staatsanwalt Rainer Schopper, hätten sie einer Bekannten Geld herausgelockt. Vor allem, um damit die Schulden des Sohnes zu bezahlen, aber auch Spitalrechnungen für die Mutter waren offen. Beim Prozess vor Richter Clemens Hödlmoser tut der Angeklagte alles, um seine abwesende Mutter reinzuwaschen.

Prozess vertagt
„Ich habe ihr Geld gegeben, dass sie ihrem Kind hilft“, bestätigt die Geldverleiherin aber die Anklage. Und Geld brauchte das 37-jährige Kind dringend. Nach zwei gescheiterten Firmengründungen und für seine angebliche Spielsucht. Es wurde vertagt.

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