31.07.2019 13:25 |

Ungarn-GP als Chance

Vettel gibt Mick Tipps und hofft auf ersten Sieg

Nach dem zweiten Platz auf dem Hockenheimring will Sebastian Vettel nachlegen und sich mit dem ersten Saisonsieg in die Sommerpause verabschieden. Der 32-Jährige gewann schon 2015 und 2017 im Ferrari den Formel-1-Grand-Prix von Ungarn und würde sich mit einem Erfolg auf dem 4,381 Kilometer langen Kurs selbst den notwendigen Schub für die zweite Saisonhälfte geben. In diesen turbulenten Tagen fand der Deutsche auch Zeit, seinen Landsmann, Mick Schumacher, mit Tipps zu versorgen. 

„Es liegen noch eine Menge Rennen vor uns, viel kann passieren“, meinte Vettel. Er macht sich allerdings auch darauf gefasst, dass Serien-Weltmeister Mercedes nach dem Komplett-Desaster beim irren Deutschland-Rennen zurückschlagen wird. „Wir können nicht davon ausgehen, dass sie den Rest der Saison keine Punkte mehr holen - eher das Gegenteil“, betonte Vettel.

Mit Verstappen gemeinsam
Der ehemalige Red-Bull-Star Vettel, der viermal Weltmeister mit dem österreichisch-britischen Team wurde, und der mögliche künftige Champion Max Verstappen können Hamilton unter Druck setzen. Genau das wollen sie. „Wir müssen sicherstellen, dass wir uns verbessern und ihnen das Leben deutlich schwerer machen“, betonte Vettel. 

Währenddessen gibt es auch für Mick Schumacher schwere Aufgaben zu bewältigen. Die Formel-2 hält am Wochenende auch in Ungarn. Dank Sebastian Vettels Tipps könnte Schumacher auch einen der vorderen Ränge erwischen. Mit dem Ferrari-Star unterhalte er sich „übers Rennfahren, sagte er im Interview mit „Sport-Bild“, aber auch über private Dinge. Da war schon mal der eine oder andere Tipp dabei. Dafür bin ich sehr dankbar“, sagte Schumacher, der selbst in der Nachwuchsakademie von Ferrari ausgebildet wird.

Traum hält an
In dieser Saison fährt der Formel-3-Europameister für das Prema-Powerteam in der Formel 2, der höchsten Nachwuchskategorie der Motorsport-Königsklasse. Auch wenn sein sportliches Jahr bisher ziemlich durchwachsen verlief, hält er an seiner Hoffnung auf einen Aufstieg in die Formel 1 und ein Cockpit bei Ferrari fest. „Im Endeffekt bin ich mit dem Traum aufgewachsen, in diesem roten Auto zu sitzen. Und dieser Traum hält an“, betonte Mick Schumacher, der am Wochenende im Ferrari 2004 von Michael Schumacher sitzen durfte (im Bild oben).

Mick stören die ständigen Vergleiche mit Vater Michael nicht. „Im Gegenteil: Mein Papa ist mein Vorbild. Er war dort, wo ich hin möchte. Er hat nie aufgehört, sich zu hinterfragen und dadurch immer besser zu werden“, sagte der 20-jährige Sohn des Formel-1-Rekordweltmeisters der „Sport Bild“. Weil Mick Schumacher wie sein Vater den Rennfahrer-Beruf wählte, wird er immer wieder am siebenfachen Weltmeister gemessen.

krone Sport
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