26.07.2019 18:25 |

Bub (13) notoperiert

Beim Seilschwingen Arm abgetrennt

Schlimmer Badeunfall in Bayern: Ein Bub hat sich mit einem Seil in einen See geschwungen und dabei den eigenen Arm abgerissen. In einer fast zehnstündigen Operation nähten Münchner Ärzte dem 13-Jährigen den Unterarm wieder an. 

Der Bursch wollte sich mit einem um den Arm geschlungenen Seil auf den Hochstraßer See schwingen. Als er losließ, löste sich das Seil jedoch nicht von seinem Unterarm und hat diesen durch sein eigenes Körpergewicht ausgerissen.

Ärzte zeigten in einer Not-OP aber vollen Einsatz: „Derzeit haben wir eine sehr gute Durchblutung des replantierten Arms. Die Rekonstruktive Mikrochirurgie hat eine Wiederherstellung von Nerven- und Gefäßen möglich gemacht“, sagte Riccardo Giunta, Leiter des Hand-Trauma-Zentrums am Klinikum der LMU München, am Freitag nach der Operation. Die schnelle Replantation sei durch das reibungslose Zusammenspiel von Haunerscher Kinderklinik, Unfallchirurgie, Anästhesie und der Hand- und Plastischen Chirurgie am Klinikum der LMU möglich gewesen.

Freunde brachten Arm nach
Auch der Bub und seine Freunde hatten nach dem dramatischen Unfall in fast unglaublicher Weise gehandelt. „Er ist dann selbst noch zu einem Kiosk gegangen, und Freunde haben den Arm wohl nachgebracht. Von dort wurde der Bub mit einem Rettungshubschrauber in das Dr. von Haunersche Kinderspital gebracht“, teilten dem Klinikum der LMU zufolge an der Rettung beteiligte Kinderärzte mit.

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