16.07.2019 06:33 |

300 Jobs gestrichen

Ikea schließt seine einzige Fabrik in den USA

Die Produktion in den USA kommt dem schwedischen Möbelriesen Ikea zu teuer: Der Konzern schließt daher die einzige Fabrik, die sich dort befindet. 300 Jobs gehen dadurch verloren. In einer Presseaussendung begründete Ikea diesen Schritt mit hohen Rohstoffpreisen in den USA. Die Fertigung von Möbeln sei deswegen im Werk in Danville im US-Bundesstaat Virginia „deutlich“ teurer als in Europa.

Das Unternehmen habe zwar große Anstrengungen unternommen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Fabrik zu verbessern, erklärte Ikea. Aufgrund der Kosten könne die Produktion an dem Standort aber nicht fortgesetzt werden.

Die 2008 eröffnete Fabrik, in der unter anderem Holzregale für die Märkte in den USA und Kanada gefertigt werden, soll nun zum Jahresende schließen. Den Mitarbeitern solle geholfen werden, neue Jobs zu finden, erklärte der Möbelkonzern. Ikea unterhält in neun Ländern 24 Produktionsstätten und beschäftigt dort rund 20.000 Arbeiter.

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