25.06.2019 08:50

Kein Vierer und Fünfer

U21-Bilanz: Die Shootingstars und die Pechvögel

Bollwerk, Leithammel, Zaubermaus, Unglücksrabe: Wer in Italien in das rot-weiß-rote Rampenlicht rückte und wer mit den Tränen kämpfte. Die EM-Bilanz von Peter Klöbl und Christian Mayerhofer.

Würde es für die Auftritte von Österreich Noten geben, wäre klar: Einen „Fünfer“ oder „Vierer“ würde es nicht geben! Weder für den Teamchef noch für die Betreuer, und schon gar nicht für die Spieler. Bis auf schwächere 45 Minuten gegen Dänemark zeigten die Youngsters herzerfrischenden Fußball und Einsatz. Einige konnten sich in das Rampenlicht spielen, andere bleiben als Pechvögel in Erinnerung:

Das Bollwerk
Kevin Danso (oben im Bild) und Stefan Posch ließen die gegnerischen Stürmer reihenweise verzweifeln, auch die deutsche „Torlawine“, davor in zwei Spielen neunmal erfolgreich, wurde gestoppt - klasse, was die zwei Innenverteidiger bei Stellungsspiel und Tacklings zeigten. Danso: „Wir sind zusammengeschweißt!“

Der Leithammel
Philipp Lienhart (oben im bild sein Tor gegen Dänemark) war auf dem Rasen und auch außerhalb ein vorbildlicher Kapitän. Stets vollster Einsatz, mit viel Übersicht, dazu hatte er mit Xaver Schlager einen kongenialen Partner an seiner Mittelfeld-Seite. Lienhart lobte das Team: „Das Gesicht, das wir bei der EM zeigten, war top.“

Die Zaubermaus
Mit Innsbruck aus der Bundesliga abgestiegen, bei der EURO zum Shootingstar aufgestiegen: Sascha Horvath ist einer der rot-weiß-roten Gewinner. Seine Tempodribblings notierten sich auch viele Scouts, seine Eckbälle und Freistöße sorgten für viel Gefahr. Trotz nur 1,65 m einer der Größten bei dieser Endrunde, seiner fünften (!) im Nachwuchs. „Mir hat’s wieder Riesenspaß gemacht!“

Der Unglücksrabe
Elfmeter für Österreich, er schnappte sich den Ball - und schoss die Kugel Dänemarks Keeper in die Hände. Nichts mit der 2:1-Führung, da flossen bei Christoph Baumgartner, dem Jüngsten in der Truppe, Tränen. „Die Schlüsselszene des Turniers“, so Teamchef Werner Gregoritsch. „Aber er ist nicht unser Sündenbock.“

Der Pechvogel
Hannes Wolf hätte einer der großen EURO-Stars werden können - und dann stoppte ihn im ersten Spiel gegen Serbien nach 70 Minuten ein brutales Foul: Knöchelbruch, Operation, alles Gute, Hannes!

Peter Klöbl, Christian Mayerhofer, Kronen Zeitung

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