22.06.2019 10:20 |

Umfrage erzeigt:

58% finden Philippa Straches Kandidatur nicht gut

Der politische Absturz ihres Mannes führt dazu, dass ihre Karriere nun an Fahrt aufnimmt: Philippa Strache gab Mitte Juni bekannt, für die Nationalratswahl auf Platz 3 der Wiener Landesliste zu kandidieren. Doch eine neue Umfrage zeigte, dass die Wähler noch wenig Sympathie für die Gattin des ehemaligen Vizekanzlers hegen: Ihren Wahlantritt aber halten 58 Prozent der Österreicher für „unangebracht“.

Heinz-Christian Strache wird sein EU-Mandat nicht annehmen und bereitet sich im Kreise der Familie auf sein Polit-Comeback vor. Bis es so weit ist, sorgt seine Ehefrau Philippa in der Politik für Aufsehen. Doch das Engagement der frisch gebackenen Mutter und FPÖ-Tierschutzbeauftragten kommt nicht bei allen Österreichern gut an. 

Kandidatur „nicht tragbar“
Die klare Mehrheit hält Philippa Straches Kadidatur für die FPÖ-Nationalratsliste für nicht tragbar, so das Ergebnis einer vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für das Nachrichtenmagazin „profil“ durchgeführten Umfrage. 58 Prozent der Befragten stimmten folgender Aussage zu: „Heinz-Christian Strache hat sich durch das Ibiza-Video für die Politik disqualifiziert. Dass nun seine Ehefrau antritt, ist eine Unvereinbarkeit. Weder Strache noch seine Frau sollten bei der Wahl antreten.“

18 Prozent der FPÖ-Wähler gegen Kandidatur
28 Prozent der 500 Befragten finden aber auch, Philippa Strache habe sich als Politikerin „eine Chance verdient“, gegen ihr Antreten sei „nichts einzuwenden“.

Unter den Sympathisanten der SPÖ ist die Ablehnung gegen Philippa Straches Polit-Einstieg dabei am höchsten (81 Prozent), gefolgt von jenen der ÖVP (60 Prozent). Unter FPÖ-Sympathisanten sind immerhin 18 Prozent gegen ihre Kandidatur.

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