Im Baustellenbereich auf der "Süd" bei Graz-Ost hat die Polizei das ukrainische Fahrzeug Sonntag früh kontrolliert. Und als sie genauer nachsahen, entdeckten sie unter den vielen Paketen in mehreren Müllsäcken die zwei fein säuberlich zerlegten Motorräder. Wert des Diebesguts: etwa 25.000 Euro.
"Die Motorräder sind in Italien gestohlen worden", berichtet einer der Beamten. Wie auch schon beim letzten Aufgriff vor drei Wochen. Damals waren ebenfalls drei Ukrainer verhaftet worden. Auch diesmal stammen die Täter aus Chernovitz.
Trio gibt sich ahnungslos
"Die Bande arbeitet als riesige Gruppe. Da wird im Konvoi gefahren. Eine Partie spioniert, die nächste bricht ein, eine zerlegt die Bikes, eine überführt sie und die nächste baut sie wieder zusammen", erklärt der Beamte. "Wir dürften in ein Mafia-Nest gestochen haben." Geständig ist das Trio – wenig überraschend – nicht. Sie hätten das Fahrzeug, ohne zu wissen, was genau sie transportierten, bloß der Mutter ihres Chefs übergeben sollen.
von Eva Molitschnig, "Steirerkrone"
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