06.06.2019 10:30 |

Austausch

Landwirtschaftsschüler zu Besuch in Spanien

Auf der Suche nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten in den Bereichen Landwirtschaft und Ökologie begaben sich Schüler der HBLA Ursprung vor kurzem für eine Woche in die spanische Provinzhauptstadt Ávila. Im Rahmen eines von der EU finanzierten Erasmus-Programms wohnten die 28 Mädchen und Burschen bei spanischen Gastfamilien. Neben Sprachkursen und wissenschaftlichen Exkursionen stand auch ein Ausflug in die nahe gelegene Hauptstadt Madrid auf dem Programm.

„Wir haben das Erasmus-Projekt unter dem Titel ‘Umweltbildung als Schlüsselkompetenz im Austausch mit einem europäischen Partner’ durchgeführt und dafür die spanische Partnerschule IES José Luis L. Aranguren gefunden“, erzählt Teresa Kaiser-Schaffer, Lehrerin an der HBLA Ursprung. „Die Schülerkontakte wurden vorab mittels Briefen hergestellt und es fand natürlich sofort ein reger Austausch der jungen Leute in sämtlichen sozialen Medien statt.“

Schafweide wird mit Sonnenstrom bewässert

Spannend gestaltete sich für die Flachgauer Schüler die Exkursion nach Gotarrendura, einer kleinen Gemeinde mit rund 150 Einwohnern. Durde wurde ein Schweinebetrieb besucht sowie eine Schafherde, deren Weide vollständig mit Solarenergie bewässert wird. „Wir waren überrascht, wie innovativ und hochtechnologisch hier in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien gearbeitet wird“, so Kaiser-Schaffer. Kritisch wurde von den Salzburger Schülern hingegen die immer noch exzessive Nutzung von Plastikflaschen in der Region sowie das allgemein relativ geringe Interesse der jungen Bevölkerung für Landwirtschaft gesehen.

Im April nächsten Jahres ist ein Gegenbesuch von Schülern aus Ávila in Salzburg geplant.

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