Linz und Pfarrkirchen

Mit 5G-Netz wird Streit um Handymasten aktuell

Der neue Standard 5G in der Mobilkommunikation erweckt die Diskussion über schädliche Handymasten zu neuem Leben. Unter diesem Gesichtspunkt ist auch eine Klage des Linzer Anwaltes Michael Poduschka zu sehen. Für seinen Mandanten fordert er die Entfernung eines Handymastes. In Pfarrkirchen erregt ein neuer 5G-Mast die Gemüter. Er stört das Ortsbild, sagen die Gegner.

Der Mandant von Anwalt Poduschka möchte, dass ein Handymast von einem Haus in Linz, in dem er eine Eigentumswohnung besitzt, entfernt wird.Die Telekom Austria hat entgegen der gebilligten Nutzung weitere Bereiche in Anspruch genommen, heißt es in der Klage.So wurde an der Fassade im zehnten Stock eine Klimaanlage errichtet. Und der Sendemast wurde in den 10. Stock „hineingezogen“. Dadurch wurde der Fluchtweg verkleinert. Dem Wohnungsbesitzer geht einerseits um die Geräusche durch die Lüftung, aber auch um die Strahlungsproblematik. „Das ist wissenschaftlich nicht geklärt. Ich möchte aber nicht, dass mit meiner zweijährigen Tochter experimentiert wird.“

Einstimmigkeit?
Rechtsanwalt Poduschka erwartet sich eine Entscheidung, die für den Aufbau des 5G-Netzes entscheidend sein kann. „Es ist zu klären, ob die Errichtung eines Sendemastes auf einem Haus, das von mehreren Parteien bewohnt ist, Einstimmigkeit erfordert?“

Sorge um Ortsbild
Um das Ortsbild geht es in Pfarrkirchen bei Bad Hall. Bereits die Errichtung des ersten Mastes auf dem Silo eines Möbelerzeugers stieß auf Widerstand der Anrainer. Nun wurde ein neuer, noch auffälligerer Mast errichtet und verstellt die Ansicht auf Schloss Feyregg.

Claudia Tröster, Kronen Zeitung

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