Aus Schweden angereist

Fahnder legen Serien-Bankräuber das Handwerk

Fahndungserfolg für Polizei und Staatsanwaltschaft in Zusammenhang mit einer schier endlosen Serie an Bankrauben in mehreren Bundesländern! Kürzlich klickten für einen Schweden, der nicht weniger als 15 Coups auf Geldinstitute auf dem Kerbholz haben soll, die Handschellen. Die Beute ist beträchtlich. Details will die Polizei heute bei einer Pressekonferenz bekannt geben.

Über Monate hinweg wurde akribisch ermittelt, die an den Tatorten entdeckte Spuren zusammengeführt, der Modus Operandi analysiert. Im Dezember strahlte das ZDF in seiner Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ den Fall aus. Mit Erfolg! Den Fahndern des Bundeskriminalamtes sowie dem Landeskriminalamt Wien gelang es gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Wien, eine der spektakulärsten Bankraubserien der Geschichte zu klären.

Für Überfälle immer aus Ausland angereist
Nicht weniger als 15 Coups sollen auf das Konto eines Einzeltäters gehen, der dafür stets aus dem Ausland angereist war. Betroffen waren verschiedene Banken in halb Österreich, u.a. in Wien, Graz und Linz. Auch ein bewaffneter Raubüberfall auf eine Apotheke in Linz wird ihm vorgeworfen.

Bei Coups stets mit Pistole bewaffnet
Der Täter soll zwischen 50 und 60 Jahre alt sein und wurde schon während der öffentlichen Fahndung als „Räuber-Opa“ bezeichnet. Er war bei seinen Überfällen stets mit einer Pistole bewaffnet. 8000 Euro Kopfgeld waren für Hinweise auf seine Identität ausgesetzt worden.

Oliver Papacek, Christoph Budin, Kronen Zeitung/krone.at

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