28.04.2019 09:43

Russe Medwedew wartet

Gegen Thiems Gala war Nadal hilflos: Heute Finale

Österreichs Tennis-Star zeigte im Halbfinale von Barcelona eine seiner allerbesten Leistungen und schlug den Sandplatz-König 6:4, 6:4 .Vater Wolfgang: „Phänomenal! Ich bin so stolz auf meinen Sohn.“

Vor einem Monat hatte Dominic Thiem beim Masters in Indian Wells den größten Titel seiner Karriere erobert. Heute kann er den zweitgrößten nachlegen. Denn er erreichte beim traditionsreichen ATP-500-Turnier in Barcelona das Finale. Und nach der gestrigen Gala ist Österreichs Tennis-Star auch im Endspiel gegen Daniil Medwedew zu favorisieren. Denn Thiem legte gegen Sandplatz-König Rafael Nadal eine Gala hin, spielte eines seiner allerbesten Matches. Selten sah man den Spanier auf seinem Lieblingsbelag so hilflos.

Offensive glückte
Wie immer gegen Nadal suchte Thiem sein Heil in der Offensive, feuerte aus allen Rohren. Dabei schaffte er es, in den Rallyes tatsächlich meist am Drücker zu sein. Sowohl mit Vorhand als auch Rückhand verfügte er über eine weit bessere Länge als Nadal. Da bestätigte er Günter Bresnik: „Es gibt kaum einen Spieler, der auf beiden Seiten so schnell spielt wie Dominic.“ Zudem gelang es Thiem, den Hausherren auf dem nach ihm benannten Platz immer wieder mit grandiosen Stopps zu überraschen.

Nadal erwischte allerdings nicht seinen besten Tag. So unterliefen dem 32-Jährigen in seinen ersten drei Games gleich vier Doppelfehler – mit einem davon gab er sein Service zum 2:3 ab. Das entscheidende Break, das Thiem im ersten Satz bis zum 6:4 hielt.

Zum selben Zeitpunkt breakte der Österreicher auch im zweiten Durchgang. Danach wurde es nur noch heikel, als Nadal bei 5:4 drei Breakbälle hatte – doch Thiem bewies Nervenstärke, wehrte sie bravourös ab und erreichte sein 20. Finale!

„Immer besonders“
Groß war der Jubel. Bei Vater Wolfgang, der als Trainer in Barcelona dabei ist: „Das war phänomenal, eine Machtdemonstration! Ich bin extrem stolz auf meinen Sohn.“ Und natürlich bei Thiem: „Es ist immer etwas ganz Besonderes, Rafael Nadal zu schlagen – vor allem auf Sand. Er ist der Beste aller Zeiten auf dem Belag.“ Thiem gelang dies nun schon zum vierten Mal. Noch ist es zu früh, von einer Ablöse zu sprechen. Doch die Kluft wird kleiner.

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