Fr, 26. April 2019
09.04.2019 08:15

Star in Piber

Jahrhundert-Hengst „Nima I.“ feiert 40. Geburtstag

Zum Wiehern! „Neapolitano Nima I.“ feiert am Mittwoch im Bundesgestüt Piber seinen 40. Geburtstag. Zu Ehren des Kult-Lipizzaners wird dabei auch ein Buch präsentiert - und prominente Gäste traben an.

Die Zeremonienmeister in Piber rüsten gerade für das runde Jubiläum von „Neapolitano Nima I.“ am Mittwoch. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer hat sich ebenso angesagt wie Sonja Klima (Neo-Chefin der Spanischen Hofreitschule). „Nima“ wer? Es handelt sich um den ältesten bei der LIF (Lipizzan International Federation) registrierten Lipizzanerhengst der Welt. „Ein Jahrhunderthengst!“, würdigt ihn Pferdeexperte Rudolf Kuzmicki im Buch „Neapolitano Nima I. - der weiße Diamant“. Beim Blick ins Buch, „quasi mein Geburtstagsgeschenk“, wird der Heldenstatus, den der Methusalem genießt, auch für Pferde-Laien nachvollziehbar.

Auftritt vor der englischen Königin
Nach einer glücklichen Kindheit im Gestüt in Piber folgten die Lehrjahre bei den Meistern der Reitkunst an der Spanischen Hofreitschule in Wien, wo ihn Bereiter Andreas Harrer geformt und gemeinsam mit Rudolf Rosteck meisterhaft vorgestellt hat. Weltweites Rampenlicht und Auftritte vor dem Japanischen Kaiser oder der Englischen Königin waren ihm sicher. Bis er schließlich 2006 wieder nach Piber - in den wohlverdienten Ruhestand übersiedelte. Klima: „Er verkörpert das Ideal unserer Zucht: langlebig, hart, ausdauernd, leistungsbereit, charakterstark, ausdrucksvoll. Wir sind stolz, dass er so ein biblisches Alter erreichen konnte.“

„Er war ebenso genial wie außergewöhnlich - und ziemlich starrköpfig“, erinnert sich Rudolf Rosteck. „Man musste sich mit ihm arrangieren, denn er spielte auch bei Auftritten seine Spielchen. Aber er war genial - wenn er zur Levade ansetzte, war einfach alles nur ein Traum mit ihm. In all den Jahren har er mich nie im Stich gelassen.“

Mit 26 Jahren durchgegangen
Vergeben ist auch ein Vorfall aus dem Jahr 2005. „Auf der letzten Tournee in den USA ist er mir beim Hinausreiten durchgegangen - und das mit 26 Jahren“, lacht Rosteck über seinen ewig jungen Spitzbuben.

Thomas Bauer
Thomas Bauer

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