26.03.2019 09:44 |

Star-Wars-Anstrich

Diese Sternwarte sieht jetzt aus wie riesiger R2D2

Wenn er nicht Elektrotechnik unterrichtet, widmet er sich seiner Leidenschaft Science Fiction: Der deutsche Uni-Professor Hubert Zitt hat es sich nicht nehmen lassen und die Sternwarte seiner Stadt Zweibrücken in Rheinland-Pfalz kurzerhand umgewandelt - mit galaktisch gutem Ergebnis. Statt einer grauen tristen Kuppel „bewacht“ jetzt ein rund sieben Meter hoher R2D2, der allseits beliebte Astromech-Droide und Freund von Jedi-Ritter Luke Skywalker aus den Star-Wars-Filmen, das Areal. Die ungewöhnliche Sternwarte sorgt seither für begeisterte Reaktionen rund um den Globus und ist ein viraler Hit.

Die Idee zu der „Aufhübschung“ der Sternwarte hatte der deutsche Dozent Hubert Zitt, der regelmäßig Star-Trek- und Star-Wars-Vorlesungen an der Hochschule Kaiserslautern am Campus Zweibrücken und auch anderswo hält, schon länger mit sich herumgetragen. „Das war schon länger in meinem Kopf und auch viele Studenten hatten gesagt, die Sternwarte sieht doch aus wie R2D2“, sagte Zitt gegenüber Lokalmedien in Rheinland-Pfalz.

Weil die Sternwarte zuletzt auch noch sehr verschmutzt war, brachte Zitt im Frühjahr 2018 seine Idee beim Naturwissenschaftlichen Verein vor, dem die Sternwarte auf dem Gelände der Hochschule in Zweibrücken gehört.

Fünf Tage arbeiteten der Dozent, Zitts Schwiegervater Horst Helle, ein Malermeister und einige Studenten dann am neuen Star-Wars-Aussehen der Sternwarte. Beim Naturverein hatte man war anfangs Zweifel an dem „sehr unkonventionellen Konzept“, aber jetzt sei „das Gebäude definitiv kreativer gestaltet als vorher“, hieß es.

Seither ist der gigantische R2D2 ein beliebtes Fotomotiv, nicht nur bei eingefleischten Star-Wars-Fans. Zur Freude von Dozent Zitt, der für seine Vorträge zu Star Wars und vor allem dem anderen großen Science-Fiction-Franchise, Star Trek, weltweit bekannt ist (siehe Video unten).

Der Deutsche erlangte so viel Anerkennung in seinem Fachbereich, dass er 2008 zusammen mit dem Sohn des Star-Trek-Erfinders Gene Roddenberry das Vorwort des Buches „Star Trek in Germany“ verfasste.

Harald Dragan
Harald Dragan
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen