08.03.2019 10:00 |

Einigung in Reichweite

Steirische Wälder sollen zu Wildnisgebiet werden

Seit Jahren gibt es Bemühungen, Wälder im steirischen Lassingbachtal zu einem geschützten „Wildnisgebiet“ zu erklären. Bisher konnten sich die Bundesforste, die Grundeigentümer sind, und das Land nicht auf die Höhe der finanziellen Abgeltung einigen. Nun wird wieder verhandelt, eine Einigung scheint möglich.

Wer den Zauber eines fast unberührten Walds erleben möchte, muss einen Sprung über die Landesgrenze nach Niederösterreich wagen. Der Rothwald (nahe Göstling) gilt als Urwald, Forstwirtschaft ist hier tabu.

Er ist Teil des Wildnisgebiets Dürrenstein. Seit Jahren wird versucht, das Gebiet um etwa 3500 Hektar auf steirische Seite in Richtung Wildalpen auszudehnen. Auch dort gibt es kleine Urwaldzellen, dazu naturnahe Waldflächen, die erst einmal geschlägert wurden. Vorangetrieben wird das Vorhaben von einer Gruppe Unternehmer, die Entscheidung liegt aber in den Händen des Landes und der Bundesforste, die für den Schutzstatus eine finanzielle Abgeltung erhalten sollen.

„Es gibt nur noch wenige offene Punkte“
Doch es gelang keine Einigung. Anfang 2017 wurden die Gespräche abgebrochen. Zwei Jahre später haben die Grünen, wie berichtet, mit einer Landtagsanfrage das Thema wieder aufs Tapet gebracht. Und es wird tatsächlich wieder verhandelt, wie die Bundesforste bestätigen: „Es gibt mittlerweile nur mehr wenige offene Punkte, die zwar von Bedeutung sind, aber aus unserer Sicht lösbar sein sollten. Die Liste der ,erledigten‘ Punkte ist erfreulicherweise deutlich länger.“

Aus Sicht der Bundesforste könnte das Vertragswerk sogar schon bis Ostern fertig sein. Vom Land Steiermark gab es auf „Krone“-Anfrage keine Stellungnahme.

Jakob Traby
Jakob Traby

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