05.03.2019 07:00 |

Anlageflächen fehlen

Energie in Österreich soll „bio“ werden

In Kärnten, Salzburg und dem Burgenland kommen knapp über oder unter 50 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen. In allen drei Bundesländern ist die Biomasse die wichtigste Ressource, gefolgt von Wasser- bzw. Windkraft. Zuletzt stagnierte der Anteil erneuerbarer Energien österreichweit aber.

„Schuld“ daran ist die Bundeshauptstadt: In Wien fehlen die Flächen für große Biomasse- oder Windanlagen. 90 Prozent der Energie stammen daher aus fossilen Stoffen wie Gas, Öl oder Kohle. Auch aufgrund niedriger Wasserstände mussten Bundesländer mehr auf fossile Rohstoffe zurückgreifen.

Bundesweit müssen bis zum nächsten Jahr laut EU 34 Prozent der Energie aus erneuerbaren Rohstoffen stammen. In Österreich liegt er bei 32,6 Prozent, die Hälfte davon ist Biomasse. Das ist Platz fünf innerhalb der Europäischen Union – Spitzenreiter Schweden bezieht mehr als die Hälfte seiner Energie aus Wind, Wasser, Sonne und Biomasse.

Für Letztere gäbe es in Österreich Potenzial, sagt Franz Titschenbacher, Präsident des Biomasseverbandes. Bis 2030 könnte man den Anteil von derzeit 16 Prozent mehr als verdoppeln. Dabei soll die Landwirtschaft eine große Rolle spielen – etwa mit Biogas aus Gülle oder Wärme aus Nebenprodukten wie Stroh.

Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Newsletter