So, 24. März 2019
20.02.2019 15:00

Ordinationen überfüllt

Grippewelle auf Höhepunkt: 10.000 Wiener erkrankt

Viren-Alarm in Wien! Die Grippewelle rollt - gegenüber den vergangenen Jahren verspätet, aber doch - an. Erstmals gibt es heuer laut Magistrat mehr als 10.000 Grippe-Neuerkrankungen allein in der Bundeshauptstadt in einer Woche. Und die Influenza-Saison ist noch nicht vorbei ...

Jetzt geht es los! Die Ordinationsräume der Wiener Hausärzte füllen sich mit verschnupften und hustenden Patienten. Das Grippe-Virus hat die Stadt immer fester im Griff. Heuer ist es übrigens das Influenza-A-Virus mit seinen zwei Subtypen H1N1 und H3N2, das uns ins Bett zwingt. Unterschieden wird allgemein zwischen „echter“ Grippe mit schlagartig hohem Fieber, Schüttelfrost und Muskelschwere bzw. einem grippalen Infekt.

Aber beide Krankheitsbilder nehmen seit Jahresbeginn in der Bundeshauptstadt rasant zu. Denn waren es in der ersten Kalenderwoche heuer noch 5100 gemeldete Neuerkrankungen, so verdoppelte sich die Zahl in der vergangenen Woche auf 10.600 Grippefälle. Und dieser Trend beschleunigt sich seit dem Ende der Semesterferien.

Neben altbewährten Hausmittelchen hilft auch noch immer die Grippeimpfung. Doch die Österreicher haben eher eine Abneigung gegen Spritzen. Nur etwa 40 Prozent der Bevölkerung lässt sich gegen die Virenstämme impfen, im Vergleich dazu sind es in England 70 Prozent.

Diese Hausmittelchen helfen:

  • In (verschnupften) Zeiten wie diesen ist Hygiene alles. Neben der Vermeidung von Menschenansammlungen und zu viel Höflichkeit wie ständigen Wangenbussis oder Händedruck zur Begrüßung sollte man sich täglich und sehr gründlich die Hände waschen.
  • Hat man sich einen grippalen Infekt eingefangen, können aber auch altbewährte Hausmittel zur schnelleren Genesung beitragen. Neben viel Ruhe und Schlaf sollte man ausreichend trinken. Am besten in Form von Tees.
  • Dazu sollte man Vitamin-C-reiche Nahrung wie beispielsweise Orangen oder Kohlgemüse zu sich nehmen. Auch die altbewährten Brust- und Halswickel oder die sogenannten Essigpatschen können die Symptome lindern.
  • Sollte der Patient kein zu hohes Fieber haben, raten Mediziner auch zu einem kleinen Spaziergang an der frischen Luft.
  • Zudem reduziert regelmäßiges Lüften zu Hause oder im Büro die Virenbelastung in der Luft.

Christoph Budin, Kronen Zeitung

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