18.02.2019 08:30 |

Tierischer Therapeut

Hund holt Herrl aus Koma und ist seither „Heiler“

Weil er mit seinem Bellen seinen Besitzer aus dem Koma geweckt hatte, erhielt der Schnauzer-Pudel-Mischling „Teddy“ vom Personal des General Hospital im britischen Southampton aus therapeutischen Gründen die Erlaubnis, sein Herrl Andy Szasz regelmäßig zu besuchen. Das war im Jahr 2016. Mittlerweile unterstützt „Teddy“ als Therapiehund den Heilungsverlauf von Menschen in Spitälern, Pflegeheimen und Hospizen.

„Teddys“ Karriere als „Heiler“ startete 2016, als sein Herrl Andy, der an Darmkrebs erkrankt war, wegen einer Lungenentzündung auf die Intensivstation gebracht wurde, wo er in ein künstliches Koma versetzt wurde. Drei Tage bevor die Ärzte den 65-Jährigen wieder wecken wollten, holte ihn „Teddy“ durch sein Bellen aus dem Tiefschlaf. Überrascht von der Wirkung des Hundes auf ihren Patienten, erlaubten die Ärzte, dass „Teddy“ regelmäßig zu seinem Herrl ins Spital mitgenommen werden durfte. Der vierfache Vater erholte sich rasch und konnte das Krankenhaus schon wenige Tage später wieder verlassen.

„,Teddy‘ ist in vielerlei Hinsicht ein bemerkenswerter kleiner Hund. Er ist klug, liebevoll, treu, lustig und hat Charakter“, erzählte der 65-Jährige, der den Schnauzer-Pudel einst aus dem Tierheim geholt hatte, der englischen Zeitung „Metro“. „Er hat mein Herz erobert, als wir uns das erste Mal trafen. Ich erzähle den Leuten immer, dass ich ,Ted‘ gerettet habe und ,Ted‘ mich gerettet hat. Wir haben sicherlich eine besondere Bindung.“

Hilft Patienten in Spitälern, Pflegeheimen und Hospizen
Mittlerweile hilft „Teddy“ auch anderen Patienten und unterstützt als Therapiehund den Heilungsverlauf von Menschen in Spitälern, Pflegeheimen und Hospizen landauf, landab. „Es war erstaunlich, das Lächeln auf den Gesichtern so vieler Menschen zu sehen, wenn er ins Krankenhaus kommt - nicht nur auf denen der Patienten, sondern auch auf jenen der Krankenschwestern, Ärzte und Besucher“, erzählt Herrl Andy. Er ist mächtig stolz auf seinen Hund, der 2017 in London sogar mit einem speziellen Tierpreis ausgezeichnet wurde.

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